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Wahre Toleranz
So 29 Mai 2022 6:29
Die einzige Voraussetzung für die AA-Zugehörigkeit ist der Wunsch, mit dem Trinken aufzuhören.
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 133
Ich hörte die Kurzform der Dritten Tradition das erste Mal in der Präambel. Als ich zu AA kam, konnte ich weder mich selbst, noch meinen Alkoholismus noch eine Höhere Macht annehmen. Wenn es irgendwelche körperlichen, geistigen, moralischen oder religiösen Voraussetzungen für die Zugehörigkeit gegeben hätte, wäre ich heute tot. Bill erklärt in seinen Ausführungen zu den Traditionen, dass die Dritte Tradition die Garantie der persönlichen Freiheit sei. Den größten Eindruck machte auf mich das Gefühl der Zugehörigkeit, das mir Mitglieder vermittelten, die mich im Sinne der Dritten Tradition tolerierten und annahmen. Ich fühle, dass Annehmen Liebe bedeutet, und Liebe Gottes Wille für uns ist.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans g24h
Die Entscheidung liegt bei mir.
Mo 23 Mai 2022 7:36
Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, mich hat schon lange niemand mehr gefragt, warum ich keinen Alkohol will. Na gut, Bekannte wissen eh Bescheid aber auch Fremde haben mein "Für mich nicht, danke" kommentarlos hingenommen, einfach so ohne Nachfrage. Ich glaube, das war vor vielleicht 20 Jahren noch anders. Und bei Feiern, ist es ja meistens so - meine Erfahrung - dass erst mit fortgeschrittenem Alkoholkonsum der anderen, diese aufdringlichen Versuche kommen, wie "Ein Glas kannst doch" oder so. Bis die anderen Teilnehmer einer Feier jedoch so weit sind, bin ich schon lange wieder weg.
Lg. Hans g24h
Noch eine Erfahrung
Mo 23 Mai 2022 7:24
ich bin ein bekennender Alkoholiker, aber dieses Wort auszusprechen ist mir früher sehr schwergefallen, ich mache es auch bis heute nicht gerne, hört sich so fremd an. So wie eine Sekte, wo alle laut rufen "ich bin Alkoholiker" beim Arzt und im Forum, bei Selbsthilfegruppen, oder in der Entgiftung ist es klar und ganz einfach…denn da gehört das auch hin, da ist man auch irgendwie stolz erkannt zu haben dazuzugehören
im normalen Alltag, wenn mir zum Beispiel Alkohol angeboten wird (das hört übrigens nie auf) sag ich eher "ist nicht meins", "mich hats erwischt", "ist halt die Sucht, was soll man machen" meistens etwas humorvoll "jeder hat halt sein Päckchen zu tragen….
ich finde man sollte (trotz der Ernsthaftigkeit) den Humor bei der ganzen Sache nicht verlieren.
Lieben Gruß Wolfgang
Geistige Gesundheit
Mo 23 Mai 2022 7:09
Anonyme Alkoholiker, S. 74/75
Wenn wir die seelische Krankheit überwunden haben, erholen wir uns auch geistig und körperlich wieder.
Mein großer Stolz, der sich hinter meinen materiellen Erfolgen und meinem Intellekt versteckt, macht es für mich sehr schwer, meine geistige Krankheit anzunehmen. Intelligenz kann sich durchaus mit Demut vertragen, vorausgesetzt, dass ich die Demut an die erste Stelle setze. Ansehen und Reichtum sind für viele Menschen der modernen Welt das höchste Ziel. Dazugehören zu wollen und besser zu scheinen als ich eigentlich bin, ist die eigentliche geistige Krankheit. Meine Schwäche zu erkennen und auch zuzugeben – das ist der Beginn dauerhafter, geistiger Gesundung. Wenn ich Gott täglich bitte, mich zu erleuchten, mir seinen Willen zu offenbaren und mir die Kraft zu schenken, ihn auszuführen, so ist dies ein Zeichen geistiger Gesundheit. Meine geistige Gesundheit ist ausgezeichnet, wenn ich einsehe, dass es mir umso besser geht, je deutlicher ich erkenne, wie viel Hilfe ich von anderen brauche.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans g24h
Gedanken zum Tag, 21.Mai
Sa 21 Mai 2022 17:34
Eine Inventur der Segnungen
Eine meiner Übungen besteht darin, das ich versuche
eine vollständige Inventur des mir widerfahrenden Guten
Zu machen.
*wie Bill es sieht, S.45
Wofür musste ich dankbar sein? Ich zog mich zurück
und begann die Geschenke aufzulisten, die ich ohne mein
Zutun bekommen habe, angefangen damit, das ich gesund
an Geist und Körper geboren bin.
Ich durchforschte 74 Lebensjahre, bis zum gegenwärtigen
Augenblick. Die Liste war zwei Seiten lang, und ich brauchte
dazu zwei Stunden; sie enthielt Gesundheit, Familie, Geld,
AA - einfach die ganze Palette.
Täglich bitte ich Gott in meinen Gebeten, das ich mich
dieser Liste erinnern möge und den ganzen Tag dafür
Dankbar bin.
Erinnere ich mich meiner Liste der Dankbarkeit, kann ich mir
schlecht vorstellen, das Gott etwas gegen mich hat.
——————-
Ich bin so dankbar das mich meine höhere Macht zu AA
Geführt hat🙏🏼
Danke, Esther, Alkoholikerin
Gute 24h
wie geht IHR mit Suchtdruck um???
Mi 18 Mai 2022 5:57
Suchtdruck hatte ich eigentlich nur zu Beginn der Abstinenz, zur Zeit der Entgiftung. Ich hatte das Gefühl "ich halte das nicht aus". Damit meinte ich mein Leben, den Alltag, die Gefühle. Ich hatte den Wunsch, dass alles wieder zu betäuben. Dann kam eher das Bedauern. Wieso kann ich nicht "normal" trinken? Ich möchte nicht ausgegrenzt sein. Dann kam die Zeit, in der ich Alkohol überall wahrgenommen habe. Im Supermarkt, in der Werbung, bei Freunden. Und der Gedanke, jetzt hätte ich zu damaligen Zeiten getrunken oder dieses und jenes ausprobiert.
Heute sind diese Gedanken selten. Manchmal fällt mir die Flasche Wein auf dem Nachbartisch auf. Manchmal kommt der Gedanke "jetzt ein Glas Wein". Aber das verschwindet schnell wieder - ohne Bedauern. Dann erfreue ich mich an meiner Nüchternheit.
LG. Toni Gute 24 St.
Veränderungen
Di 17 Mai 2022 16:39
Meine Aufgabe kann also nur darin bestehen, mit unerwünschten Veränderungen gut umzugehen, die Fähigkeit zur Gelassenheit in uns selbst zu entwickeln sowie Vertrauen in uns selbst, in unser Leben zu gewinnen. Dann sind wir fähig und bereit, Veränderungen nicht als Last, sondern mehr als eine große Chance zu erkennen, anzunehmen und auch zu nutzen.
Lg. Hans g24h
Frei, ich selbst zu sein
Mo 16 Mai 2022 13:11
Wenn wir in diesem Abschnitt unserer Entwicklung sehr gewissenhaft sind, werden wir verblüfft sein, noch bevor wir den Weg zur Hälfte zurückgelegt haben. Wir werden eine neue Freiheit und ein neues Glück kennenlernen.
Anonyme Alkoholiker, S. 96/97
Zum ersten Mal bin ich heute wirklich frei, wenn ich heute nicht trinken muss. Will ich das wirklich, werde ich in den Zwölf Schritten arbeiten und das Glück dieser Befreiung erfahren – manchmal schneller, manchmal langsamer. Andere Befreiungen werden folgen, und diese zu entdecken bedeutet neues Glück. Heute habe ich eine neue Freiheit gewonnen, die Freiheit, ich selbst zu sein, frei, das beste „Selbst“ zu sein, das ich jemals war.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 1993 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans g24h
Einfach nur dankbar sein.
Fr 13 Mai 2022 7:31
Der AA-Weg ist ein Weg der Nüchternheit. AA ist überall dafür bekannt, dass ihre Methode bei Alkoholikern Erfolg hat. Gewiss, auch Ärzte, Psychiater und Seelsorger haben Erfolge aufzuweisen. Und manch einer ist sogar aus eigener Kraft nüchtern geworden. Aber wir glauben, dass AA den besten und erfolgreichsten Weg zur Nüchternheit weist. Trotzdem kann AA nicht allen helfen. Manche Menschen sind außerstande, nüchtern zu werden; und manche rutschen wieder ab, nachdem sie bereits eine Zeitlang nüchtern waren.
Ich bin zutiefst dankbar dafür, AA gefunden zu haben und ein normales Leben zu führen.
Lg. Hans wünsche g24h
Am Anfang waren alle Anderen schuld
Sa 7 Mai 2022 19:20
Als ich zu trinken aufhörte, hatte ich die Erkenntnis, daß alle Anderen Schuld waren an meinem Unglück, an meiner Trinkerei und die dadurch entstandenen Verwerfungen und Zerwürfnisse. Alle waren böse zu mir, und deshalb hätte ich getrunken. Im Laufe der Jahre kam natürlich dann schön langsam die Erkenntnis, daß es eben nicht so war. Immer mehr und mehr wurde mir bewußt, daß ich das Leben so wie es ist nicht annehmen konnte, und die Flasche die Flucht war. Ich mußte perfekt sein, alles können und wissen, das schönste und größte Haus bauen usw.
Heute weiß ich, daß ich das alles nicht mehr sein muß, nicht mehr haben muß - ich kam darauf, daß ich nicht so wichtig bin, nur eine Ameise im Ameisenhaufen. Immer mehr dämmert mir, was ich für ein "Trottel" war, was ich alles verbockt habe und wie viel Glück ich eigentlich hatte, daß nichts schreckliches passiert ist. Danke lieber Gott, wer und wo immer du auch sein magst.
Heute ist es ein tolles Gefühl, ohne Alkohol durchs Leben zu gehen. Die Welt so zu sehen und anzunehmen, wie sie ist. Die Menschen sind nicht böse - das Leben ist schön. Probleme sind dazu da, um gelöst zu werden. Was ich nicht lösen kann, muß ich hinnehmen, klar.
Ganz liebe Grüße von mir und habt einen schönen Abend
Gerhard
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