Forum Einträge



Jahrestag
So 19 Apr 2026 10:00
Liebe Renate!

Ein Tag wie jeder? Nein ,den heute vor 24 Jahren hast du dich für ein neues Leben ohne Alkohol entschieden.
Ich wünsche dir alles gute zu deinem 24. DOS und weiterhin Gt. 24 Std.
Schön das es dich gibt!!!!!



Alles Gute Renate
So 19 Apr 2026 7:50
Hallo Renate

Ich wünsche dir ALLES GUTE ZUM AA-GEBURTSTAG.
24 Jahre ohne Alkohol für ein besseres Leben ist eine super Leistung.
Du hast damals entschieden dein Leben zu ändern und hast es bis heute durchgezogen.
Ich wünsche dir noch viele Jahre ohne Alkohol und viele glückliche Momente.
Zufriedenheit....Gesundheit....und Glück auf deinem weiteren Lebensweg.

Dein Freund
Roman


AA-Geburtstag Renate
So 19 Apr 2026 6:42

Hallo Renate
Ich wünsche dir alles Gute zu deinem 24. AA-Geburtstag und noch viele Trockene 24 Stunden. Du bist für viele ein Vorbild den jeder Trockene Tag ist ein Geschenk.
Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr. Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.
Lg. Hans G24h


4.Tradition ein wichtiger Teil für die Gruppe
Fr 17 Apr 2026 13:08
4.Tradition

Jede Gruppe sollte selbständig sein, außer in Dingen, die andere Gruppen oder die AA als Ganzes angeht. Der Alkoholiker kann nur freiwillig und in Freiheit den Alkoholismus zum Stillstand bringen. Auch eine Gruppe von Alkoholikern muss frei und in Freiheit ihre Angelegenheiten regeln, und ihre Schwierigkeiten lösen können, nur dann wird die Gruppe leben und gedeihen. Der Alkoholiker mag es nicht, wenn man sich in seine Angelegenheiten einmischt, ihm Ratschläge erteilt oder Vorschriften macht. Nicht anders ergeht es der Gruppe. Einmischungen von außen, gleich vom wenn auch immer mag die Gruppe nicht. Eine Gruppe ist nur arbeitsfähig und gesund, wenn sie selbst Verantwortung tragen kann. Die AA haben mehr aus ihren eigenen Fehlern gelernt, als durch all die gut gemeinten Ratschläge von außen. Wie das einzelne Mitglied, so kann auch die Gruppe viele Fehler und Schicksalsschläge ertragen. Eine Gruppe aber darf nichts tun, was AA als Ganzes schadet. Die Gemeinschaft als Ganzes ist immer dann betroffen, wenn eine Gruppe an die Öffentlichkeit tritt. Aussagen in einer öffentlichen Veranstaltung oder wenn jemand im Radio oder TV spricht, wird von den Zuhörern nicht einen einzelnen Mitglied oder einer Gruppe, sondern den Anonymen Alkoholikern zugeschrieben. Solche öffentlichen Arbeiten sollten immer vorher in der Gruppe besprochen werden. Die Gruppe soll sich an die 12 Traditionen halten. Natürlich ist die Auslegung oft recht unterschiedlich und soll von Fall zu Fall abgesprochen werden, wie man am besten vorgeht. Dies betrifft unsere gemeinsame Arbeit im Krankenhäuser und anderen öffentlichen Gebäuden. Wer größere Reisen gemacht hat und verschiedene AA-Gruppen an den Meetings teilgenommen hat, wird feststellen müssen, das er überall, nicht als Fremder, sondern einer von ihnen aufgenommen wurde. Denn jede Gruppe hat nur einen Zweck, den Mitgliedern einen Ort zu geben, wo sie sich wohlfühlen können. Wo sie sich zu Hause fühlen können, wo sie zuhören oder aussprechen können.
Lg. Hans G24h


Das lesen in der Literatur bringt uns weiter.
Mi 15 Apr 2026 9:10

Ich begann wieder mehr in unserer Literatur zu lesen in der Hoffnung, Lösungen zu finden.
Im Blauen Buch gefunden, Seite 88: „Im Augenblick geht es nur darum, unser Leben in Ordnung zu bringen. Aber das allein ist noch kein Ziel. Unsere eigentliche Aufgabe ist, uns dazu fähig zu machen, Gott und unseren Mitmenschen im höchsten Maße dienlich zu sein.“ Irgendwie spürte ich, das macht Sinn. Schön langsam begann ich also bei allem was ich tat oder plante auch zu überlegen: Also, wem dient das, was ich tue? Ego oder ist's wirklich nützlich? Wenn ich wirklich ehrlich zu mir sein wollte, spürte ich recht bald meine wahren Beweggründe.
Inzwischen bin ich auch überzeugt, dass mein Leben nach diesen Jahren des Lebens nicht so einfach vorbei ist. Ich denke mir dann, was für mich wohl den Rest der Ewigkeit so wirklich wesentlich sein könnte. Das hilft mir dann, mich zu dem, was ich als Wesentlich erkannt habe, auch wirklich zu entscheiden.
Und wenn ich hin und wieder hinten nach draufkomme, dass ich mich geirrt habe, muss ich es auch nicht mehr so tragisch nehmen. Dann habe ich auf jeden Fall für das nächste Mal etwas dazu gelernt.
Lg. Hans G24h


.“4. Schritt Blaues Buch Seite 74 „
Di 14 Apr 2026 12:43

Ein Geschäft, das nicht regelmäßig Inventur macht, geht gewöhnlich Pleite. Die Inventur im Geschäftsleben ist ein Prozess, bei dem Tatbestände festgestellt werden, mit denen man sich auseinandersetzen muss. Es geht um eine ehrliche Bestandsaufnahme. Ein Ziel dabei ist, beschädigte und unverkäufliche Ware festzustellen und sich ohne Bedauern schnell davon zu trennen. Wenn ein Geschäftsinhaber erfolgreich sein will, darf er sich über den wirklichen Wert seiner Ware nichts vormachen. Genau das Gleiche taten wir mit unserem Leben. Wir machten ehrlich Inventur. Zuerst suchten wir die Fehler in unserem Verhalten, die unserem Versagen zugrunde lagen. Überzeugt davon, dass unser Ich in seinen verschiedenen Erscheinungsformen uns immer wieder Niederlagen beigebracht hatte, untersuchten wir nun, wo und wie sich das Ich gewöhnlich äußert.“
Lg. Hans G24h


4. Schritt Blaues Buch Seite 79
Mo 13 Apr 2026 22:00
„Wir vertrauen dem unendlichen Gott eher als unserem endlichen Ich.
Wir sind auf der Welt, um die Rolle zu spielen, die Er uns zuweist. In genau dem Maße, wie wir uns so verhalten, wie wir glauben, dass Er uns haben mochte und uns demütig auf Ihn verlassen, in dem Maße befähigt Er uns, Unglück mit Gelassenheit zu begegnen. Wir rechtfertigen uns nicht für unser Gottvertrauen. Wir belächeln jene, die meinen, dass Spiritualität der Weg der Schwäche ist. Im Gegenteil: Es ist der Weg der Stärke. Glaube bedeutet nach jahrhundertealten Erkenntnissen Mut. Alle Menschen, die glauben, haben Mut. Sie vertrauen auf ihren Gott. Wir brauchen Gott nie zu rechtfertigen. Stattdessen lassen wir Ihn durch uns zeigen, was Er tun kann. Wir bitten Ihn, unsere Angst von uns zu nehmen und richten unsere Aufmerksamkeit darauf, so zu sein, wie Er uns haben will. Plötzlich beginnen wir, aus der Angst herauszuwachsen.“
Lg. Hans G24h


Aus einen Alkoholiker von 1973
Mo 13 Apr 2026 13:31
Eine Flasche und tausend Ausreden

Meine Unsicherheit war schließlich auch Ursache, dass ich schwierigere Ziele auf krummen Touren zu erreichen suchte. Da ich von meinem eigenen Können oft nicht sehr überzeugt war, täuschte ich meine Umwelt und war manchmal überrascht, wenn mir etwas gelang, was ich nie für möglich gehalten hätte. So betrog ich mich selbst durch Alkohol. Zwar gaukelte mir der Alkohol vor, das er mein bester Freund sei, doch jedes Mal, wenn ich ihn durchschaute, war es schon zu spät und ich war wieder um ein Problem reicher. Nun begann ich erst recht Theater zu spielen, zu lügen und tausend Ausreden zu finden, Dadurch vorbaute ich mir natürlich den Weg zur Nüchternheit, denn nach dein Motto

"Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht."
Lg. Hans


„Heute. Gedanken zum Tag“
Sa 11 Apr 2026 16:24
Vorwurf – ein Wort zum Streichen
Es dauerte oft sehr lange, bis wir einsahen, dass wir Opfer unserer eigenen verworrenen Gefühle waren. Bei anderen konnten wir sie schnell entdecken, doch bei uns nur sehr schwer. Zunächst mussten wir zugeben, dass wir eine Menge Charakterfehler hatten, obwohl diese Erkenntnis schmerzlich und demütigend war. Soweit es sich um andere Menschen handelte, mussten wir das Wort „Vorwurf“ aus unserem Reden und Denken streichen.

Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 45
Als ich meinen Vierten Schritt nach den Empfehlungen des Blauen Buches machte, fiel mir auf, dass meine Groll-Liste voll mit Vorurteilen war und dass ich andere dafür verantwortlich machte, dass ich nicht erfolgreich sein und meinem Potential entsprechend leben konnte. Ich fand auch heraus, dass ich mich anders fühlte, weil ich schwarz war. Als ich in diesem Schritt weiterarbeitete, wurde mir klar, dass ich immer getrunken hatte, um diese Gefühle loszuwerden. Erst als ich nüchtern wurde und meine Inventur machte, wurde mir klar, dass ich niemandem mehr Vorwürfe machen konnte.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten
Lg.Hans


Selbsterkenntnis durch Gruppentherapie
Do 9 Apr 2026 14:55
Sicht eines Alkoholikers aus 1973

Bei dieser Selbsterkenntnis halfen mir die Erfahrungen vieler A.A.-Freunde. Hier konnte ich mich bei ungezählten Meetings immer wieder vergleichen. Ich fand meinen Spiegel. So, wie man den Splitter im Auge des Freundes, aber den Balken nicht im eigenen Auge sieht, so bekämpfe ich meine alkoholische Blindheit, die nach den Worten unseres Freundes Dr. Lothar Schmidt zu den gefährlichsten Augenkrankheiten zählt. Was waren nun meine Erkenntnisse? Zunächst fand ich heraus, dass ich mich auf meinen Geist allein nicht mehr verlassen durfte, denn da war allerhand durcheinander. Besser war schon der Geist mehrerer nüchterner Menschen. Also begann ich auf den Rat meiner Freunde zu hören.
Lg. Hans G24h



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