Forum Einträge



Blaues Buch, Seite 83 Inventur
Do 26 Feb 2026 23:00
„Wenn wir diesen lebenswichtigen Schritt überspringen, könnten wir vom Trinken nicht loskommen. Immer wieder haben Neue versucht, gewisse Dinge aus ihrem Leben für sich zu behalten. Um sich diese demütigende Erfahrung zu ersparen, wandten sie sich einfacheren Methoden zu. Mit ziemlicher Sicherheit betranken sie sich wieder. Da sie im übrigen Programm weitergearbeitet hatten, wunderten sie sich, warum sie rückfällig geworden waren. Nach unserer Meinung liegt es daran, dass sie ihr Großreinemachen niemals zu Ende geführt haben.“
Lg. Hans


Geistiges Wachstum durch lernen
Do 26 Feb 2026 12:29
Die folgenden Zeilen stammen aus einem Sonderdruck der AA- Information von 1973.

So wurde ich bereit zu LERNEN. Lernen - das ist der Weg, der zur geistigen Genesung führt. Lernen - das heißt auch annehmen", Lernen heißt, das Wissen der Menschheit "akzeptieren". Ich lernte die Menschen, denen ich in meinen nassen Jahren die Schuld an meinem Unglück in die Schuhe geschoben hatte, wieder zu achten.
Und langsam stieg meine Selbstachtung. Dabei war ich immer bedacht, in der Mitte zu bleiben. Als Alkoholiker, der ich immer bleiben würde, war mir ein gut ausgefüllter Posten im Mittelstand bekömmlicher, als der Seiltanz unter den oberen Zehntausend. Über mir musste noch Platz bleiben. Raum für eine Kraft, die größer war als ich selbst. Diese Kraft wurde langsam ein Begriff für mich Zwar konnte ich mir davon kein Bild machen, keine konkrete Vorstellung - aber ich konnte an sie glauben.
Lg. Hans G24h


„Heute. Gedanken zum Tag“
Do 26 Feb 2026 8:06
Keine gewöhnliche Erfolgsgeschichte
AA ist keine Erfolgsgeschichte im üblichen Sinne des Wortes. Es ist eine Geschichte des Leidens, das sich durch Gnade in spirituellen Fortschritt verwandelte.

Wie Bill es sieht, S. 43
Als ich zu AA kam, hörte ich andere über die Realität ihres Trinkens sprechen: Einsamkeit, Schrecken und Schmerzen. Als ich weiter zuhörte, hörte ich bald eine ganz andere Beschreibung – die Realität der Nüchternheit. Es ist eine Realität der Freiheit und des Glücks, der Aufgabe und Ausrichtung und der Gelassenheit und des Friedens mit Gott, uns selbst und anderen. Indem ich Meetings besuche, werde ich immer wieder neu in diese Realität eingeführt. Ich sehe sie in den Augen und höre sie aus den Stimmen derer, die um mich sind. Wenn ich im Programm arbeite, finde ich die Ausrichtung und Kraft, sie zu meiner eigenen zu machen. Die Freude in AA ist, dass diese neue Realität auch mir zugänglich ist.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans


Aus dem Grünen Buch
So 22 Feb 2026 23:00
2. Tradition
12 Schritte + 12 Traditionen S. 128
In jedem Fall wählt die Gruppe nun einen Ausschuss betrauter Diener, die sich in ihren Funktionen abwechseln. Die Befugnisse dieses Ausschusses sind scharf abgegrenzt. Die Mitglieder können die Gruppe weder regieren noch ihre Vorschriften machen. Sie sind betraute Diener. Sie haben manchmal die undankbare Aufgabe, die nebensächlichsten Arbeiten in der Gruppe zu verrichten. Sie haben einen Gruppensprecher. Sie halten die Verbindung zur Öffentlichkeit und setzen die Meetings an. Ihr verantwortlicher Kassierer nimmt das Geld aus der Hutsammlung, verwaltetes, bezahlt die Miete und andere Rechnungen und legt regelmäßig einen Finanzbericht bei den Arbeitsmeetings vor. Der Gruppensekretär sorgt für Literatur, für die Beantwortung der Telefonanrufe, beantwortet die Post und verschickt Einladungen zu den Meetings. Durch diese einfachen Dienste kann die Gruppe funktionieren.
2. Tradition
12 Schritte + 12 Traditionen S. 126
Wer erteilt den Anonymen Alkoholikern Weisungen? Wer leitet die Gemeinschaft? Auch dies sind Rätsel für jeden, besonders für den Neuen. Wenn man ihnen sagt, dass unsere Gemeinschaft keinen
Präsidenten mit irgendwelchen Vollmachten hat, keinen Schatzmeister, der Mitgliedsbeiträge eintreibt, keinen Vorstand, der über den Ausschluss irgendeines Mitglieds verfügen kann, dass
überhaupt kein AA einem anderen eine Weisung erteilen oder Unterordnung erzwingen kann, rufen unsere Freunde überrascht aus: "Das ist doch einfach unmöglich. Irgendwo muss da ein Haken
sein." Diese Realisten brauchen nur unsere Zweite Tradition zu lesen, um zu erkennen, dass es in der Gemeinschaft der AA nur eine höchste Autorität gibt, einen liebenden Gott, wie Er sich in dem
Gewissen unserer Gruppe zu erkennen gibt.
Lg. Hans G24h


„Heute. Gedanken zum Tag“
Mo 23 Feb 2026 7:49
Geheimnisvolle Paradoxe
Das Paradoxe an der Genesung durch AA ist folgendes: Kraft, die aus völliger Niederlage und Schwäche hervorgeht, der Verlust des alten Lebens als Voraussetzung, ein neues zu finden.

AA wird mündig, S. 72
Welch glorreiche Geheimnisse Paradoxe doch sind! Sie machen keinen Sinn, wenn man sie aber erkennt und akzeptiert, bestätigen sie uns etwas im Universum, jenseits der menschlichen Logik. Wenn ich mich einer Angst stelle, wird mir Mut gegeben; wenn ich einem Bruder oder einer Schwester helfe, wächst meine Fähigkeit, mich selbst zu lieben; wenn ich Schmerzen als Teil des Wachstums im Leben akzeptiere, erfahre ich größeres Glück; wenn ich meine dunklen Seiten betrachte, trete ich in neues Licht; wenn ich meine Verletzlichkeit annehme und mich einer Höheren Macht überlasse, werde ich mit unvorhergesehener Kraft beschenkt. In Schmach und Schande stolperte ich über die Schwelle von AA; ich erwartete nichts vom Leben und erhielt Hoffnung und Würde. Wunderbarerweise ist der einzige Weg, die Gaben des Programmes zu behalten, sie weiterzugeben.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h


2. Schritt
So 22 Feb 2026 12:55

12 Schritte + 12 Traditionen, Seite 25

„In dem Moment, als ich keine Einwände mehr machte, war ich
fähig, zu sehen und zu fühlen. Gleichzeitig drang der Sinn des
zweiten Schrittes ganz allmählich in mein Leben ein. Ich kann nicht
sagen, bei welcher Gelegenheit oder an welchem Tage ich zu dem
Glauben an eine Höhere Macht kam, aber jetzt habe ich diesen
Glauben ganz sicher. Um ihn zu erlangen, musste ich nur aufhören
zu kämpfen und versuchen, das übrige AA- Programm zu leben.“
Lg.Hans G24h


Erinnerung Arbeitsmeeting
So 22 Feb 2026 8:54
Erinnerung:
Heute 22.02.2026 Arbeitsmeeting in Stadl Paura Beginn um 16,00 Uhr wir freuen uns auf dein Kommen und mitgestalten.
Lg. Hans G24h


Akzeptiere ich, dass es offene AA-Meetings gibt
Sa 21 Feb 2026 14:59
Akzeptiere ich, dass es offene AA-Meetings gibt

Ja sicher akzeptiere ich, dass es offene AA-Meetings gibt. Nicht nur das, sie sind auch eine effektive Möglichkeit unsere AA-Botschaft zum noch leidenden Alkoholiker zu bringen. Eben über den Weg des Nicht selbst betroffenen. Wir können doch dankbar sein für jeden, der sich für die AA-Interessiert und so zum Multiplikator für die AA-Botschaft wird. Aber ich kann mir vorstellen, dass manche Kombinationen von Alkoholiker und Angehörigen im selben Meeting zu gröberem Unwohlsein führen. Ein Alkoholiker, der nach Jahren des Trinkens nun zwar trocken, aber noch nicht bis zum 8 und 9 Schritt vorgedrungen ist kombiniert mit einem Angehörigen, der nicht wegen sich selber, sondern wegen dem Alkoholiker ins Meeting kommt um die Kontrolle über den Alkoholiker nicht zu verlieren. Das kann schon eine etwas angespannte Stimmung erzeugen. Ich fühle mich in jedem Meeting wohl, wo Menschen zusammenkommen, die erkannt haben, dass sie krank sind und die mit den 12 Schritten gesund werden wollen. Ein offenes Meeting kann da viele Anregungen und Erkenntnisse
Lg. Hans G24h


Gedanken zum Tag
Mi 18 Feb 2026 16:35
Ich bin Teil des Ganzen
Plötzlich wurde ich ein Teil – wenn auch nur ein winziger Teil – eines Kosmos, …

Wie Bill es sieht, S. 233
Als ich das erste Mal zu AA kam, entschied ich, dass „sie“ sehr nette Leute waren – vielleicht ein bisschen naiv, ein bisschen zu freundlich, aber im Grunde anständige, ernsthafte Leute (mit denen ich nichts gemein hatte). Ich sah „sie“ in den Meetings – dort gehörten „sie“ ja schließlich auch hin. Ich gab „ihnen“ die Hand und vergaß „sie“, wenn ich zur Tür hinausging. Dann ließ meine Höhere Macht, an die ich damals noch nicht glaubte, ließ eines Tages ein gemeinschaftliches Projekt außerhalb AA entstehen, an dem zufällig viele AA-Mitglieder beteiligt waren. Wir arbeiteten zusammen, ich lernte „sie“ als Menschen kennen. Ich begann „sie“ zu bewundern, sogar „sie“ zu mögen und „ihre“ Gesellschaft trotz meiner Vorbehalte zu genießen. Es zog mich an, wie sie das Programm in „ihrem“ täglichen Leben praktizierten – und nicht nur im Meeting darüber sprachen – und ich wollte, was sie hatten. Plötzlich wurden „sie“ zu „wir“. Seitdem habe ich nicht mehr getrunken.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h


Aus der Sicht eines Alkoholikers aus 1973 (Broschüre)
Mi 18 Feb 2026 7:47

Stillstand ist ein halber Rückfall!

sagten meine Freunde.

Ich sah midi schon wieder am Rande des Abgrundes. Es war ein stetiger Kampf, der meine Kräfte verzehrte. Doch immer wieder konnte ich feststellen, dass ich aus jedem Meeting gestärkt hervorging. Ich konnte gar nicht genug Meetings besuchen und bald bekam ich die Überzeugung, dass meine Gruppe ein unerschöpflicher Kraftquell war. Befreit vom alkoholischen Denken erkannte ich:

In den nassen Jahren stellte der Alkohol eine Kraft dar, gegen die ich machtlos war. Nun gab mir die Gruppe die Kraft, dem Alkohol zu widerstehen.

So wurde mir klar, dass nur eine Kraft, die größer ist, als ich selbst, mir meine Gesundheit wiedergeben kann, Diese Erkenntnis war gleichbedeutend damit, dass ich endlich aus dem Sattel stieg und wieder zu Fuß ging. Noch keiner ist auf dem hohen Ross nüchtern geblieben. Ich lernte in Demut begreifen.
Lg. Hans G24h



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