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Fundament des Gesamtprogramms
Sa 19 Jul 2025 12:48
Diese Bereitschaft findet im Siebten Schritt ihre Fortsetzung und Vertiefung, weil uns dieser Schritt auch die geistige Grundeinstellung empfiehlt, mit der dieses Gemeinschaftswerk mit dem als Partner ins Leben genommenen Gott angepackt werden sollte. Eben mit der "Gesinnung des Gefolgsmannes", mit Demut. Um diese Grundeinstellung muss man sich schon bemühen. Aber sie stellt sich eigentlich automatisch immer wieder ein. Man braucht sie als Basis, wenn man die später im Zehnten Schritt empfohlene fortgesetzte Inventur dazu benutzt, sich immer wieder bei eigener Unzulänglichkeit zu ertappen. Wer wachsam die Rückfälle in die Ichbezogenheit registriert, wer darüber nachdenkt, wie sinnlos es auch heute wieder war, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, der ist ganz nah an der Klammer, die sich vom Dritten zum Siebten Schritt spannt, und eigentlich Basis des gesamten Programms in den zwölf empfohlenen Schritten ist. Und diese Basis heißt Demut.
Wenn unser Programm ein Genesungsprogramm ist, wenn Genesung für uns nüchternes, klares Denken bedeutet, auch Rückgewinnung von Selbstwertgefühl, dann schließt das automatisch die uns zuvor so weitgehend abhandengekommene Ehrlichkeit mit ein. Und wer ehrlich ist, kann sich gar nicht auf Dauer für außergewöhnlich halten, für den Mittelpunkt, um den sich alles dreht.
Wenn man es so sieht, ist es eigentlich gar nicht schwer, demütig zu sein, "Ihm" Gefolgsmann sein zu wollen, "Ihn" demütig zu bitten, all diese Fehler von uns zu nehmen.
Ganz sicher aber rechnet Er damit, dass wir selbst dabei mit anpacken.
Lg. Hans
7. Tradition
Mi 16 Jul 2025 6:43
Jede AA-Gruppe sollte sich selbst erhalten und von außen kommende Unterstützung ablehnen.
Alkoholiker sollten sich selbst erhalten??? Wer hat je so etwas gehört!!! Doch wir sind überzeugt, dass wir so sein müssen. Dieser Grundsatz ist ein Beweis für den tiefen Wandel, den AA in uns bewirkt hat. Viele von uns haben sich gerne zu einen Glas Wein einladen lassen. Viele von uns sind gerade des Geldes wegen in Alkoholabhängigkeit geraten. Es ist ein Teil unserer Genesung, selbständige, verantwortungsbewusste Menschen zu werden. Unsere Gemeinschaft weist Unterstützung von außen zurück, weil wir damit unsere Selbständigkeit und Unabhängigkeit Gefährten würden. AA braucht nicht viel Geld. Für unsere Auslagen können wir selber aufkommen. Wir brauchen keinen gratis Gruppenraum. Wo eine Gruppe kostenfrei zu Gaste ist, muss sie sich Vorschriften machen lassen. Besser in einen billigen Raum frei sein, als in einen schönen geschenkten Lokal abhängig zu sein. Es ist auch unnötig wenn AA-Freunde Einladungsschreiben oder sonstige AA-Literatur an ihren Arbeitsplatz gratis fotokopieren. Lasst uns lieber nicht so geizig mit unserem Geld bei der Hutsammlung sein. Wir geben es ja für unsere Nüchternheit aus. Wenn AA funktionieren will, dann braucht es Geld, es fallen ja laufende Ausgaben an. Die Gruppen wissen, dass unsere anderen Dienststellen auch Geld brauchen. Auch für Gruppen neu Gründungen wird immer wieder Geld gebraucht. Wer aber Geld an die Regional Gruppen abliefert tut das freiwillig. Wenn wir 20% von der Hutsammlung an die Region abliefern dann tun wir auch das freiwillig, niemand kann dazu gezwungen werden. Es waren die Reichen, die die Vorteile, Ja Notwendigkeit dieser 7. Tradition erkannten. Rockefeller ein Freund der AA sagte wörtlich: Ich fürchte, GELD würde diesen wunderbaren Verein der AA nur verderben. Wir dürfen auch der Gesellschaft zeigen, dass wir sehr wohl imstande sind, unserer eigenes PROGRAMM selbst zu finanzieren.
Lg. Hans
„Heute. Gedanken zum Tag“
Mo 14 Jul 2025 15:56
Eine Kraftquelle
Während wir uns früher unter Demut nur ein Zu-Kreuze-Kriechen vorstellten, bedeutet sie uns jetzt eine Kraftquelle für unsere Gelassenheit.
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 70
Wie oft konzentriere ich mich auf meine Probleme und Enttäuschungen? Wenn ich einen „guten Tag“ habe, verlieren dieselben Schwierigkeiten an Bedeutung, und ich schenke ihnen weniger Aufmerksamkeit. Wäre es nicht besser, wenn ich den Schlüssel fände, um den „Zauber“ dieser „guten Tage“ für meine Nöte an „schlechten Tagen“ zu nutzen? Eigentlich habe ich bereits die Lösung! Statt vor meinen Schmerzen davonzulaufen und meine Probleme wegzuwünschen, kann ich um Demut beten! Demut wird den Schmerz heilen. Demut wird mich von mir selbst ablenken. Demut, diese Kraft, die mir eine „Macht, größer als ich selbst“ gewährt, ist mein, wenn ich darum bitte! Demut wird mein Leben wieder ins Gleichgewicht bringen. Demut erlaubt mir, mein Menschsein freudig zu akzeptieren.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans
Gedanken zum Tag“
Do 10 Jul 2025 13:06
Auf dem Weg zu Frieden und Gelassenheit
Haben wir einige unserer Charakterfehler ehrlich betrachtet, sie mit einem anderen Menschen besprochen – und wurden wir bereit, sie beseitigen zu lassen, dann wird unser Verständnis für die Demut umfassender.
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 69
Wenn Situationen entstehen, die meine Gelassenheit untergraben, bringt mich oft der Schmerz dazu, Gott darum zu bitten, dass er mich klar meinen Anteil an der misslichen Lage erkennen lässt. Wenn ich meine Machtlosigkeit zugebe, bete ich demütig darum, sie annehmen zu können. Ich versuche zu erkennen, inwieweit meine Charakterfehler diese Situation begünstigen. Hätte ich geduldiger sein müssen? War ich intolerant? Bestand ich darauf, meinen Willen durchzusetzen? War ich ängstlich? Wenn meine Fehler offenbar werden, lasse ich mein Selbstvertrauen beiseite und bitte Gott demütig darum, meine Charakterfehler zu beseitigen. Die Situation mag sich dadurch nicht ändern, wenn ich mich jedoch darin übe, demütig zu sein, erfreue ich mich des Friedens und der Gelassenheit, die das natürliche Ergebnis davon sind, dass ich mein Vertrauen in eine Macht setze, die größer ist als ich selbst.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
LG. Hans
Die Sicht eines Alkoholikers aus 1973
Fr 4 Jul 2025 11:59
Der siebente Schritt
Demütig bat ich Gott, die Mängel von mir zu nehmen
- Demut -
Dieses Wort steht nicht nur vor diesem Schritt, sondern begegnet uns an allen Ecken und Enden unseres neuen Lebensweges. Immer wieder hörte ich es auf den vielen Meetings der Anonymen Alkoholiker, doch kam es mir vor, als ob sich meine Freundinnen und Freunde scheuten, dieses Wort auszusprechen. Sie bewiesen den Begriff durch ihre Haltung, durch ihre Bescheidenheit und durch die oft geradezu unbarmherzige Ehrlichkeit, mit der sie ihre Lebensgeschichte offenbarten, Ich hörte das Wort von Ärzten, Pfarrern und Fürsorgern, die über die Demut sprachen und sie als höchstes Gut unseres Programms herausstellten. Und das erscheint mir wesentlich. Man kann selbst nicht über seine Demut sprechen. Das wäre schon so etwas wie Eigenlob - und Eigenlob stinkt! Doch man muss sich als Alkoholiker über diesen Begriff klar werden - und da fehlte es bei mir weit. Abgesehen davon, dass dieses Wort während meiner Saufzeit für mich ein Fremdwort war, hatte ich eine ganz falsche Vorstellung.
Lg. Hans
Der 7.) Schritt
Di 1 Jul 2025 14:51
Demütig bat ich ihm, meine Mängel von mir zu nehmen.
Der Demütige lässt sich gerne helfen, der Stolze will alles selber tun. Mein Demütiges ICH ist ganz tief überzeugt, dass meine Willenskraft versagt hat, das ich mich aber auf meine AA-Freunde verlassen kann. In diesen Augenblick, in dem ich einen Berg von Schwierigkeiten und Versprechungen vor mir herschiebe, um sie einmal später einmal zu lösen, verlasse ich mich ganz auf mich selber und ich komme auch nicht weiter. In dem Augenblick an dem ich selber zugebe, dass ich aus eigener Kraft mit meinen Leben nicht mehr fertig werde, öffne ich mich in meiner Gruppe oder meiner Höheren Macht. Wo die Not am größten ist, ist die Hilfe der Gruppe oder AA-Freunden am nächsten. Demut hat mit MUT zu tun. Ein bisschen mehr Achtung vor den Mitmenschen habe ich gelernt. Ich selber durfte vom hohen Ross heruntersteigen, oder ich wurde unsanft herunter geholt. Auch durfte ich lernen, dass einen Macht grösser als wir selbst mir meine Geistige Gesundheit zurückgegeben hat.
Lg. Hans
Gedanken zum Tag“
Mo 30 Jun 2025 8:46
Opfer = Einigkeit = Überleben
Die Einigkeit, die Wirksamkeit, ja selbst das Überleben der Gemeinschaft der AA basieren auf unserer ständigen Bereitwilligkeit, einige unserer persönlichen Ambitionen und Wünsche zugunsten unserer gemeinsamen Sicherheit und unseres Wohlergehens aufzugeben. Ebenso wie Opfer das Leben des Einzelnen retten, bedeuten Opfer auch Einigkeit und das Überleben der Gruppe und der Gemeinschaft der AA.
Wie Bill es sieht, S. 228
Ich habe erfahren, dass ich zum Wohle von AA einige meiner Persönlichkeitseigenschaften opfern muss, und bin als Resultat mit vielen Geschenken belohnt worden. Falscher Stolz kann durch Prestige aufgebläht werden, aber wenn ich in der Sechsten Tradition lebe, erhalte ich stattdessen das Geschenk der Demut. Kooperation ohne Anbindung ist häufig trügerisch. Wenn ich mich nicht mit außenstehenden Interessen verbinde, habe ich die Freiheit, AA autonom zu halten. Dann wird die Gemeinschaft weiterbestehen, gesund und stark für noch kommende Generationen.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans
6.Tradition
Mo 23 Jun 2025 15:24
Eine AA Gruppe sollte niemals irgendein außenstehendes Unternehmen unterstützen, finanzieren oder mit dem AA Namen decken, damit uns nicht Geld – Besitz und Prestige Probleme von unseren eigentlichen Zweck ablenken. Wir haben im AA Programm etwas Wunderbares entdeckt, das uns nicht nur hilft, ein nüchternes sondern auch ein zufriedenes Leben zu führen. Es liegt nun nahe, dass wir dieses Gedankengut nicht nur an Alkoholiker weitergeben möchten. Das AA Programm ist für mich da, und ich sollte mich hüten, es anderen zu predigen. Sie würden mich nicht verstehen. Sie könnten höchstens denken, der soll bei seiner eigenen Tür kehren. Nur wenn ich das AA- Programm an mir selbst anwende, habe ich Aussicht, dass auch andere es tun könnten. Wir wollen auch keine Wohltäter der Menschen sein. Wenn wir einen Alkoholiker helfen, helfen wir in erster Linie uns selber. Jeder, der meint den Missionar zu spielen, setzt seine eigene Nüchternheit aufs Spiel. Natürlich steht es jedem Alkoholiker frei was er den Neuen vermittelt. Als AA-Mitglied soll es uns nicht hintern, mit Ärzten, Seelsorgern und Sozialhelfern zusammenzuarbeiten, aber wir wollen und können uns nicht an ihre Hilfsaktion anschließen. Wir sollten uns auch hüten voreilige Kritiken solcher Hilfsaktionen zu üben. Natürlich machen sie Fehler, aber wie wir das meiste aus unseren Fehlern gelernt haben, können auch sie aus ihren Fehlern lernen. Wir können und sollten diesen Helfern Mut machen, ihnen Anerkennung geben. Auch sie brauchen beides. Wir sollten uns auch immer bewusst sein, das Fachleute, Seelsorger, Ärzte und Sozialhelfer helfen können, wo wir nicht zu helfen imstande sind. Nur wenn jeder auf seinen Posten steht, werden wir was erreichen. AA braucht Geld, aber keine Reichtümer, um ihre Botschaft weiterzugeben. Die Hutsammlungen sind nicht für wohltätige Zwecke, sondern für die laufende Ausgaben der Anonymen Alkoholiker gedacht.
Lg. Hans
Gedanken zum Tag“
Mo 16 Jun 2025 16:11
„Tief in uns selbst“
Wir fanden die große Wirklichkeit tief in uns selbst. Letzten Endes kann er nur dort gefunden werden. ... – in Ihrem Inneren eifrig zu suchen – ... Mit dieser Einstellung können Sie nicht fehlgehen. Sie werden sich sicher Ihres Glaubens bewusst.
Anonyme Alkoholiker, S. 64
Aus tiefster Verzweiflung, Einsamkeit und Depression heraus suchte ich die Hilfe von AA. Auf dem Weg meiner Genesung erkannte ich die Leere und die Trümmer meines Lebens und öffnete mich allmählich der Chance, die die Genesung durch das AA-Programm bietet. Durch das Besuchen von Meetings, dem Nüchtern bleiben und dem Arbeiten der Schritte hatte ich die Gelegenheit, mit wachsender Aufmerksamkeit in die Tiefen meiner Seele zu horchen. Dankbar und voller Hoffnung wartete ich Tag für Tag auf den festen Glauben und die unerschütterliche Liebe, nach der ich mich mein Leben lang gesehnt hatte. In diesem Prozess begegnete ich meinen Gott, so wie ich ihn verstehe.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
Immer wieder einen Neuen Mut machen.
So 8 Jun 2025 7:19
Obwohl ich schon so lange ins AA-Meetings gehe, könnte ich gerade heute einem „Neuen“ Mut machen, mit Hilfe von AA seine Sucht zu bekämpfen. Jeder geht dabei ja seinen eigenen persönlichen Weg und doch gibt es Leitsätze bei AA, an denen sich eine Orientierung lohnt. Ich selbst habe offensichtlich einen eisernen Willen zum Durchhalten entwickelt, aber für viele ist anfänglich die Reduzierung des eigenen Vorsatzes darauf, auf den Alkohol nur für den heutigen Tag, also für 24 Stunden, zu verzichten, hilfreich. Anstatt dem Alkohol für alle Zeiten abzuschwören oder sich Sorgen zu machen, ob man morgen auch noch trocken bleiben kann, konzentrieren sich Alkoholiker bei AA darauf, jetzt und heute nicht zu trinken. Es heißt: „Lass in den nächsten 24 Stunden das erste Glas stehen“, was dann ja automatisch bedeutet, dass es auch kein zweites oder drittes gibt! Man hatte mir auch empfohlen, regelmäßig und möglichst einmal in der Woche in ein AA-Meeting zu gehen, um mit anderen trockenen Alkoholikern in Verbindung zu bleiben und so immer im Zeit Fenster von 24 Stunden zu denken. Mir persönlich reicht ein wöchentlicher Besuch, aber ich denke, bei extremen Alkohol- und Entzugsproblemen ist der zweimalige Besuch äußerst sinnvoll. Für mich war es anfänglich nicht vorstellbar, für den Rest meines Lebens auf Alkohol zu verzichten, jetzt ist dieser Gedanke gar nicht mehr so abwegig.
Lg.Hans G24h
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