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KEIN KAMPF MEHR
Fr 22 Mär 2024 17:15
Wir haben aufgehört, gegen alles und jeden zu kämpfen,
selbst gegen den Alkohol.
ANONYME ALKOHOLIKER, S. 98
Als ich zu A.A. kam, dachte ich, ich wäre da, um zu kämpfen, und A.A. könne
mir die Stärke geben, die ich brauchte, um den Alkohol zu besiegen. Wenn
ich einmal in diesem Kampf gesiegt hätte, wer weiß, wieviel andere
Schlachten ich noch gewinnen könnte. Dennoch müsste ich stark sein. Alle
meine bisherigen Erfahrungen im Leben hatten das bewiesen. Heute brauche ich
nicht mehr zu kämpfen oder meinen Willen durchzusetzen. Wenn ich die Zwölf
Schritte lebe und meine Höhere Kraft die eigentliche Arbeit tun lasse,
verschwindet mein Alkoholproblem von selbst. Meine anderen Probleme im Leben
sind auch keine Kämpfe mehr. Ich muss nur noch fragen, ob das Hinnehmen
oder Ändern notwendig ist. Es ist nicht mein, sondern Sein Wille, der getan
werden muss.
Lg. Hans G24h
Zur Frage: "Bin ich Alkoholiker?"
Do 21 Mär 2024 17:22
Kaum eine Grenze wird sorgfältiger verschleiert als jene zwischen dem "sozialen Trinken", das als alltäglich und normal gilt und der beginnenden Alkoholabhängigkeit. Dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, liegt in der Angst vor der gesellschaftlichen Ächtung, mit Alkohol nicht umgehen zu können. Den typischen Alkoholiker gibt es jedoch nicht, jedes Alkoholproblem ist so einzigartig wie der Mensch, der es hat. Fast jeder, der ein Alkoholproblem hat, weiß es, leugnet es sich selbst gegenüber und nach außen. Die getrunkene Menge ist unerheblich, entscheidend ist das Gefühl der Ohnmacht und der Hilflosigkeit. Wer sich auf den abendlichen Alkohol den ganzen Tag lang freut oder wer immer wieder trinkt oder eine Menge trinkt, die er nicht will, ist sich in der Regel eines Alkoholproblems bewusst. Wer Probleme dauerhaft mit Alkohol bekämpft, hat ein Problem mehr.
Lg. Hans G24h
Zitiert aus dem Buch: Wie Bill es sieht
Do 21 Mär 2024 15:23
Soll und Haben
Wenn wir uns am Klatsch beteiligt haben, sollten wir uns folgende Fragen stellen: "Warum haben wir das gesagt? Wollten wir damit helfen? Versuchten wir, unsere Erfahrungen weiterzugeben? Oder hatten wir nicht das Gefühl der Überheblichkeit, als wir über Fehler des anderen sprachen? Oder wollten wir ihm nicht - aus Angst und Abneigung – einfach eins auswischen?" Mit diesen Fragen stellen wir einen ernsthaften Versuch an, uns selbst zu überprüfen und nicht den anderen.
*
Eine Inventur braucht nicht immer mit roter Tinte geschrieben zu werden. Es gibt natürlich ganz schlimme Tage, an denen nichts richtig gelaufen ist. Gewöhnlich jedoch sind unsere wachen Stunden mit konstruktiven Dingen ausgefüllt. Wir erkennen gute Absichten, gute Gedanken und gute Taten. Selbst wenn trotz aller Anstrengung etwas schiefgegangen ist, können wir das auf die Habenseite schreiben.
Lg. Hans G24h
Aus dem Buch Unser Weg
Di 19 Mär 2024 15:06
Dankbarkeit
Im Meeting erleben wir immer wieder, dass Freunde in ihren Lebensberichten an die Stelle kommen, wo es für sie selbst unerklärlich wird. Plötzlich stehen sie im Rückblick staunend vor dem Phänomen, dass sie irgendwann mit dem Trinken aufhören konnten. Selbst flüssige Erzähler kommen an dieser Stelle ins Stocken. Sie ringen mit Formulierungen und sprechen schließlich davon, dass bei ihnen plötzlich da Groschen gefallen sei. "Da hat irgendwer den Schalter umgedreht", sagt der Freund im Meeting und unterstreicht das Gesagte, indem er mit der Hand an der Schläfe eine Bewegung macht, als knipse er an einem Lichtschalter. Ein dritter sagt, dass es plötzlich über ihn gekommen sei, und fügt rasch hinzu: "Was, weiß ich nicht, eigentlich kann ich mir das alles bis heute nicht erklären." Irgendetwas ist mit mir passiert, meint ein anderer Freund.
Und da haben wir wieder das Schlüsselwort "irgendetwas", das uns schon bei der Betrachtung des Zweiten Schrittes begegnet ist.
Lg. Hans G24h
Bill wusste, dass er in Verantwortung steht.
Di 19 Mär 2024 15:03
Verantwortung ist ein interessantes Wort. Heißt es nicht in seinem ursprünglichen Sinn Antwort geben, auf das Gefragt werden zu antworten? Wir sind Angesprochene und wir dürfen antworten. Wer kann dieses Geschenk besser verstehen, als der, der tot war und wieder leben kann. Viele von Euch, Freunde, waren tot, abgeschrieben und ihr habt wieder Leben. Leben heißt, ständig angesprochen zu werden, Verantwortlich sein heißt, fähig zu sein oder wieder fähig zu sein, einen Dialog mit dem Leben aufzunehmen und auf das Leben zu antworten. Ich darf Antwort suchen und finden und das Leben stellt viele Fragen an mich: Woher komme ich, warum bin ich, wohin gehe ich, welchen Sinn hat mein Leben?
Lg. Hans G24h
AA - Österreich aus der Sicht von Wels
Di 19 Mär 2024 12:31
AA - Österreich aus der Sicht von Wels
1959 Zwei alkoholkranke Frauen lernen einander in Wien kennen und ziehen Erkundigungen über AA ein.
1960 Die beiden erwirken einen Eintrag ins AA-Directory 1960. Dadurch nimmt ein Linzer, der AA von amerikanischen Soldaten kennen gelernt hatte, Kontakt mit den beiden auf. Bei seinem Besuch in Wien kommt es zum ersten Meeting in Wien und zur Gründung einer Gruppe, die die nächsten Jahre in Wien nur knapp überleben sollte.
1963 stand in den AA-Informationen über die Arbeit der AA in den Ländern Deutschland Österreich- Schweiz in der ersten Ausgabe, für Österreich eine Kontaktadresse mit Olga/Wien
1974 entstand die erste AA-Gruppe Oberösterreichs in Linz im Spital der "Barmherzigen Brüder"
1984 wurde eine erste Gruppe in Wels ins Leben gerufen. Diese löst sich wieder auf.
1985 kommt es zur Gründung der zweiten Gruppe in Wels, der jetzigen Freitagsgruppe.
2003 Eine zweite AA-Gruppe die Dienstagsgruppe entsteht in Wels
2007 April ab da gibt es die Sonntagsgruppe in Stadl Paura
Lg. Hans G24h
Zitiert aus dem Buch: Wie Bill es sieht
Mo 18 Mär 2024 18:56
Soll ich - oder soll ich nicht?
Gewöhnlich meiden wir keine Orte, an denen Alkohol verabreicht wird, wenn unsere Anwesenheit dort unbedingt erforderlich ist. Dazu gehören Gaststätten, Bars, Tanzlokale, Empfänge, Hochzeiten und Partys.
Du wirst feststellen, dass du Urteilsfähigkeit erworben hast. Frag dich selbst: "Habe ich eine gesellschaftliche, geschäftliche oder persönliche Verpflichtung, an dieser Veranstaltung teilzunehmen? Oder erhoffe ich mir insgeheim ein Ersatzvergnügen?..
Gehe hin oder bleib weg. Tu, was dir richtig erscheint! Aber frag dich vorher, ob du die innere Stärke hast und ob dein Motiv ehrlich ist. Denk nicht daran, was du von dieser Veranstaltung mitbringen wirst, sondern an das, was du hinbringst.
Wenn du unsicher bist, setz dich lieber mit einem anderen Alkoholiker zusammen!
Lg. Hans G24h
Zitiert aus dem Buch: Wie Bill es sieht
So 17 Mär 2024 7:34
Gott ist unwandelbar
Wandlung ist das Merkmal allen Wachsens. Vom Trinken zur Nüchternheit, von der Unehrlichkeit zur Ehrlichkeit, von Zerrissenheit zur Gelassenheit, von Hass zu Liebe, von kindischer Abhängigkeit zu reifer Verantwortlichkeit - all dies und unendlich mehr kennzeichnen die Wandlung zum Guten.
Diese Wandlungen werden erreicht, indem wir an gesunde Grundsätze glauben und sie durchführen. Folglich müssen wir die schlechten und unwirksamen Prinzipien durch gute und gesunde ersetzen. Wir müssen manchmal selbst von guten Grundsätzen lassen, weil wir entdecken, dass es noch bessere gibt.
Lg. Hans G24h
17. März Unerforschliche Weise
So 17 Mär 2024 7:31
Aus jedem seelischen Tief, wenn Gott nach seiner Ansicht hart oder gar ungerecht mit ihm verfahren war, konnte er neue Wahrheiten über sich entdecken. Er fand neuen Mut und kam schließlich unausweichlich zu der Überzeugung, dass Gott „tatsächlich auf unerforschliche Weise seine Wunder an uns vollbringt“.
Zwölf Schritte und Zwölf Traditionen, S. 99
Nachdem ich meine Karriere, meine Familie und meine Gesundheit zerstört hatte, war ich immer noch nicht davon überzeugt, meinen Lebensstil in Frage zu stellen. Mein Trinken und mein Drogenkonsum brachten mich um, aber ich war noch nie einem Genesenden oder einem AA-Mitglied begegnet. Ich dachte, es wäre mir bestimmt, einsam zu sterben, und ich hätte es so verdient. Als meine Verzweiflung ihren Höhepunkt erreicht hatte, befiel meinen halbwüchsigen Sohn eine seltene Krankheit. Die Bemühungen der Ärzte, ihm zu helfen, blieben erfolglos. Ich verdoppelte meine Anstrengungen, meine Gefühle zu betäuben, aber der Alkohol zeigte keine Wirkung mehr. Ich war am Ende und starrte Gott in die Augen und flehte um Hilfe. Durch eine Serie merkwürdiger Zufälle fand ich in wenigen Tagen zu AA und bin seitdem nüchtern. Mein Sohn blieb am Leben und seine Krankheit ist in Remission. Dieses ganze Geschehen überzeugte mich von meiner Machtlosigkeit und meiner Unfähigkeit, mein Leben zu meistern. Heute danken mein Sohn und ich Gott für sein Eingreifen.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
Finanzielle Sorgen verlieren
Sa 16 Mär 2024 12:43
Als uns die Entlohnung einer Arbeit mehr bedeutete als die Aufgabe selbst, als uns Gelderwerb zur finanziellen Unabhängigkeit mehr bedeutete als die Abhängigkeit von Gott, wurden wir Opfer unnötiger Sorgen. Und diese Ängste ließen es nicht zu, dass wir ein ruhiges und zweckerfülltes Dasein führen konnten (ganz gleich, wie unsere finanzielle Lage war).
Doch im Laufe der Zeit wurde es uns klar, dass wir durch die Zwölf Schritte der A.A. diese Ängste abbauen konnten, wie immer unsere materiellen Erwartungen auch waren. Wir konnten selbst unangenehme Arbeit fröhlich erledigen, ohne uns um den nächsten Tag zu sorgen. Wir fürchteten nicht mehr, dass sich eine gute Situation zum Schlechten kehren könnte.
Wir hatten gelernt, dass sich aus allem Negativen irgendetwas Wertvolles für uns und andere ergibt.
Lg. Hans G24h
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