Forum Einträge



„Heute. Gedanken zum Tag“
Mo 24 Feb 2025 14:31
Ein dankbares Herz
Ich versuche ernsthaft, mich an die Wahrheit zu halten, dass ein volles und dankbares Herz sich nichts vormacht. Wer voller Dankbarkeit ist, dessen Herzschlag strömt nur Liebe aus, die schönste Empfindung, die wir je kennen können.

Wie Bill es sieht, S. 45
Mein Sponsor sagte mir, ich solle ein dankbarer Alkoholiker sein und immer eine „Haltung der Dankbarkeit“ bewahren – denn Dankbarkeit sei die Grundzutat für Demut, Demut die Grundzutat der Anonymität und „Anonymität die spirituelle Grundlage all unserer Traditionen, die uns immer daran erinnert, Prinzipien über Persönlichkeiten zu stellen“. Als Resultat dieser Führung beginne ich jeden Morgen auf meinen Knien und danke Gott für drei Dinge: Ich lebe. Ich bin nüchtern und ich bin Mitglied der Anonymen Alkoholiker. Dann versuche ich eine „Haltung der Dankbarkeit“ zu leben und genieße ausgiebig weitere 24 Stunden des AA-Lebensweges. AA ist nicht etwas, dem ich mich angeschlossen habe; es ist etwas, das ich lebe.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg.Hans G24h


AA-Öffentlichkeitsarbeit – Information Homepage
Fr 21 Feb 2025 7:42

Wenn es innerhalb einer Region eine Homepage gibt, die über AA informiert, dann ist es nur zu begrüßen. Da brauchen wir keine erhobenen Zeigefinger von einer Seite die versuchen, uns vorzuschreiben, was wir machen sollen oder dürfen. Auch hier sollten sich die Kritiker aus ihren Bunkern heraustrauen und Konstruktiv mitarbeiten. Ich erinnre mich gerne daran, dass ich einen Zeitungartikel ausgeschnitten hatte, auf dem unten stand. Es ist keine Schande, krank zu sein-aber es ist eine Schande, nichts dagegen zu tun. Sie erreichen uns unter folgende Telefonnummer. Das war eine gute Information und es wäre heute auch noch eine gute Idee, das zu tun. Die Anonymen Alkoholiker sollten kein Geheimbund sein und offen auf die Öffentlichkeit zugehen. Ich habe es für mich so gehalten, dass alle die in meinem persönlichen Umfeld sind, von meiner Alkoholkrankheit wussten. Ich habe keine Reklame für AA gemacht. Wenn ich aber gefragt wurde, habe ich meine Zugehörigkeit zu AA bekannt. Wie sonst kann sich die Öffentlichkeit ein Bild von einem Alkoholiker machen, wenn sie keinen persönlich kennt. Die Zeiten wo sich AA verstecken muss sind längst vorbei zu mindestens glaube ich das heute. Unter Öffentlichkeitsarbeit verstehe ich die Aufklärung bzw. die Information der Öffentlichkeit über die Gemeinschaft der Anonymen Alkoholiker im Sinne der Fünften Tradition. Das einzige Ziel ist es, noch leidenten Alkoholiker Hilfe zu bringen- auch im Sinne des zwölften Schrittes.
Lg. Hans G24h


Ich war auch einmal ein Neuer.
Di 18 Feb 2025 8:28
Weitergeben ist meine Aufgabe.
Wie wichtig sind mir heute die Neuen? Natürlich muss ich heute die mir geschenkte Gnade der Trockenheit und der wiedererlangten geistigen Nüchternheit an diejenigen weitergeben, welche noch zweifelnd an der Tür zu AA stehen-eben an die Neuen, was mir zu meiner wichtigsten Hauptaufgabe geworden ist. Nichts festigt meine eigene Trockenheit so sehr, als wenn ich merke, meine mitgeteilte Erfahrung ist so angekommen, wie sie früher auch mir gegenüber gewirkt hat, und sei es nur ein wenig. Ein innerliches Wohlgefühl macht sich dann breit, welches aber nicht zur Selbstgefälligkeit führen darf. So sehe ich heute mein Hauptanliegen darin, anderen Betroffenen zu den möglichen guten Leben, wie ich es selbst wiedererlangt habe, zu verhelfen. Nichts ist mir wichtiger als die Neuen, darum versuche ich immer meine Gedanken weiterzugeben und niederzuschreiben.
Lg. Hans G24h


Text aus einen Alkoholiker aus 1973
Mo 17 Feb 2025 17:31
GOTT gib mir die Gelassenheit, die Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann!

Ich sagte es laut vor mich hin - und eine wohltuende Ruhe überkam mich. Seitdem habe ich den Spruch tausendmal wiederholt, ohne mir dabei bewusst zu werden, wen ich mit meiner Bitte ansprach. Auf mich wirkte der Spruch wie eine beruhigende Medizin, So wurde ich mit der Zeit innerlich ausgeglichen und meine Gedanken ordneten sich. Beruflich klappte alles wie am Schnürchen und das verleitete mich bald zu der Annahme, dass es mit meinem kranken Geist gar nicht so schlecht steht. Das war aber ein Trugbild. Zwar beherrschte ich das früher Gelernte bald wieder, doch das war Routine. Das Zulernen", das "mit der Entwicklung gehen" die stetige Weiterbildung, fiel mir sehr schwer. Mein Gedächtnis schien keine weiteren Speicherzellen mehr zu haben. Alles, was nach diesem großen Trauerspiel noch an brauchbarer Hirnsubstanz übrig geblieben war, war ausgebucht.

Stillstand ist ein halber Rückfall!
Lg. Hans G24h


AA-Geburtstag
Mo 17 Feb 2025 17:26

Hallo Brigitta
wir wünschen dir nachträglich alles Gute zu deinem AA-Geburtstag.
Du brauchst nur genug Mut für den nächsten Schritt – nicht für die ganze Treppe!“

Lg. Renate und Hans


AA Geburtstag
Mo 17 Feb 2025 15:58
Liebe Brigitta!
Nachträglich alles gute zu deinem 14. AA Geburtstag und weiterhin nur für HEUTE.📘📘🍀🍀🐫🐫🙏🙏
Hatte geplant in das Meeting zu kommen, liege aber im K H
GLG.Erwin


Im Meeting Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen
So 16 Feb 2025 19:46
Hallo Freunde

Heute hatten wir im Meeting das Thema "geistige Gesundheit wieder erlangen" und den Gelassenheitsspruch.
Es gab interessante Beiträge, Erfahrungen und Meinungen dazu.
Es war wieder mal gut darüber zu sprechen und regt mich zum Nachdenken an.

Ausserdem feierte Brigitte ihren 14. AA-Geburtstag.
Nochmal Alles Gute zu 14 Jahre ohne Alkohol Brigitte.

Insgesamt ein sehr gelungenes Meeting, dass mir wieder Kraft gegeben hat.

Liebe Grüße
Roman


Umkehr geht immer.
Sa 15 Feb 2025 12:09
Traditionen und Schritte der AA
Die großen Klassiker in allen Traditionen waren bestrebt, den Menschen einen Schlüssel zu einem inneren Verständnis zu geben, zu einen Weg durchs Leben. So auch unsere Traditionen der Anonymen Alkoholiker, wenn wir versuchen den vorgegebenen Weg in unserem Programm zu verlassen kommen wir unweigerlich ins Schleudern.
Auch bei den 12 Schritten, Betroffen ist einer, der aus irgendeinem Grund den nächsten Schritt nicht tun kann, wie er ihn ursprünglich tun sollte. Etwas macht ihn stutzig und lässt ihn erschrecken zum Beispiel vor seiner Inventur. Aber es braucht einfach seine Zeit bis der Betroffene bereit ist zur totalen Lebensumkehr und seinen Irrweg zu verlassen. Machen wir uns nichts vor: Wir haben nicht unendlich viel Zeit und wissen alle nicht, wie viel Zeit uns noch bleibt. Verschieben wir nicht die Schritte zur Freiheit auf irgendwann. Jede Stunde kann ich beginnen mit der UMKEHR und einen für mich befreienden Weg zu beschreiten.
Lg. Hans


Sicht eines Alkoholikers aus 1973
Di 11 Feb 2025 8:38

Die Zwölf Schritte aus der Sicht eines Alkoholikers aus 1973
Meines Wissens ist diese Broschüre nicht mehr erhältlich.

Ich war trocken besoffen

Natürlich wollte ich in diesem Stadium zunächst einmal das ganze A.A.-Programm gründlich reformieren. Das Geschwafel um jene Kraft, die größer sein sollte, als ich selbst, hing mir langsam zum Halse heraus. Schließlich habe ICH doch endlich bewiesen, dass ich gegenüber dem Alkohol Kraft gewonnen habe. ICH saufe ja nicht mehr.
ICH habe doch meine Willensstärke bewiesen! Es wurde mir nicht bewusst, wie fürchterlich der Alkohol auf meine Hirnzellen eingewirkt hatte. Obwohl mir in meiner aktiven nassen Laufbahn oft der Film gerissen ist und etliche Stunden bei der großen Inventur von mir nicht mehr nachgewiesen werden können, meinte ich schon wieder, im vollen Besitz meiner geistigen Kräfte zu sein. Obwohl ich jeden Abend dreimal denselben Käse als Tagesneuigkeit von mir gab und nicht wusste, was ich bereits erzählt hatte und was nicht, glaubte ich geistreich zu plaudern. Obwohl ich ein Musterbeispiel meiner eigenen Vergesslichkeit war, glaubte ich an meine Zuverlässigkeit.
Lg. Hans


Gedanken zum Tag“
Di 11 Feb 2025 8:30
Die Wurzel unserer Schwierigkeiten
Egoismus – Ichbezogenheit! Das, glauben wir, ist die Wurzel unserer Schwierigkeiten.

Anonyme Alkoholiker, S. 71
Wie erstaunlich ist die Offenbarung, dass die Welt und jeder in ihr mit mir oder ohne mich gleich gut zurechtkommt. Welch eine Erleichterung zu wissen, dass Menschen, Orte und Dinge ganz ohne meine Kontrolle und Leitung völlig in Ordnung sein werden. Und wie unsagbar herrlich ist es, zu dem Glauben zu kommen, dass eine Macht, größer als ich selbst, getrennt und außerhalb von mir existiert. Ich glaube, dass das Gefühl des Getrenntseins von Gott, das ich erlebe, eines Tages schwinden wird. In der Zwischenzeit muss der Glaube als Pfad zum Zentrum meines Lebens dienen.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans



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