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Die Traditionen sorgen für die Einigkeit der AA.
Sa 15 Mär 2025 19:06
Alles nur Empfehlungen die dir auf deinen Weg in der Gruppe das Miteinander leichter machen. Wer die zwölf Traditionen nicht einhält, sägt an dem Ast, auf dem wir alle sitzen. Viele AA Freunde kümmern sich wenig um die Traditionen. Sie fühlen sich in der Gruppe wohl, weil sie einen Ort gefunden haben, wo sie bleiben können, wenn es ihnen gefällt, und wieder gehen können, wenn es ihnen nicht gefällt. Sie dürfen zuhören aber auch alles von der Leber reden, ohne gleich lästige Ratschläge zu bekommen. Sie können sich entspannen und gehen beruhigt und zufrieden nach Hause. Wenn der Gruppensprecher einmal eingreifen muss, weil jemand die Gruppe stört, so halten sie das nicht für notwendig. Da hört man gerne von ihnen das stört mich nicht oder der geht ja wieder und Ähnliches mehr. Sie fragen sich kaum, wer oder was für ein solches Klima, in der Gruppe sorgt. Warum man sich da so daheim fühlen kann. Eine Gruppe wäre nach Jahren nicht mehr das, was sie heute ist, wenn nicht die Traditionen eingehalten würden. Die Traditionen können sich nicht von selbst einhalten, es müssen Menschen da sein, die das besorgen. Die Traditionen sorgen für die Einigkeit der AA. Wir müssen wachsam sein sagt Bill, damit diese Einigkeit nicht verloren geht. Die Traditionen sind nicht erfunden worden, sie sind aus der Erfahrung herangewachsen. In den ersten Jahren der AA mussten unsere AA- Freunde viel aus ihren Fehlern lernen und viele Prüfungen durchhalten. Je genauer wir die Traditionen einhalten, umso wohler werden wir uns in der Gruppe fühlen und umso mehr Alkoholiker werden in der Gruppe genesen.
Lg. Hans
Der dritte Schritt (Einen was anzuvertrauen)
Fr 14 Mär 2025 13:32
Unseren Willen und unser Leben der Sorge Gottes, wie wir Ihn verstehen, anzuvertrauen.
Inzwischen ist es immer öfter ein bewusstes An-zu-vertrauen geworden. Die bewusste Entscheidung zu treffen: „Wenn Du es willst, will ich es auch.“ In der Anfangszeit der AA wurde großer Wert daraufgelegt, den 3. Schritt zu vollziehen, um mit dem Rest des Programms weiter arbeiten zu können. Schon als ich zu AA kam war das nicht mehr so üblich. Es gab auch Stimmen wie: „Nimm dir, was du brauchst, und den Rest lass hier. Es sind ja alles nur Empfehlungen.“ „Von den Alkoholikern, die zu den AA kamen und einen ernsthaften Versuch damit machten wurden 50% nüchtern und blieben es auch; ...“ Ich glaube auch, das ist inzwischen nicht mehr so sicher. Gott sei Dank waren in den Meetings, in denen ich trocken geworden bin, auch viele Freunde, die von Gott und den Schritten sprachen, und dass, was die hatten, wollte ich auch. Trotzdem habe ich viel Zeit damit verbracht, den 3. Schritt zu vollziehen. Das heißt aber nicht, dass ich das heute immer kann, sondern dass es mir in meinem Leben zunehmend geschenkt wird. Tatsächlich steht und fällt die Wirkungskraft des gesamten AA-Programmes damit, wie gut und wie ernsthaft wir versucht haben, den Entschluss zu fassen, unseren Willen und unser Leben der Sorge Gottes, wie wir Ihn verstehen, anzuvertrauen.
So erlebe ich es auch immer wieder. Das Programm beginnt zu wirken, und nicht nur, dass Wunder in meinem Leben geschehen, ich werde auch in die Lage versetzt, sie wahrzunehmen.
Lg. Hans
Unsere Gemeinsame Homepage
Di 11 Mär 2025 8:27
Die Idee war durch mein Leben andere zu motivieren, den Weg in die Nüchternheit versuchen zu gehen. Alles, was bis heute draus geworden ist, sind viele Jahre tägliche Arbeit an mir selber. Alle Veränderungen beruhen auf die Erfahrungen dieser Jahre und sind oft aus der Notwendigkeit heraus, entstanden. Wichtig ist mir halt die Verantwortung den Hilfesuchenden Menschen hier gegenüber. Vertrauen spielt da eine sehr große Rolle.
Es reicht eben nicht, schnell mal eine Homepage zu installieren und nach einiger Zeit keine Lust mehr zu haben und dann alle im Stich zu lassen, die auf der Seite schreiben.
Ich habe dieses Homepage halt zu meiner Arbeit gemacht und versuche mich jeden Tag darum zu kümmern. Es muss nicht alles richtig sein was ich schreibe, aber wie ich an den Zugriffen sehe besteht Interesse. Aber dank Eurer Beiträge ist dieses was Gemeinsames geworden.
Lg. Hans G24h
Was eigentlich AA ist und was nicht.
So 9 Mär 2025 23:00
Im Zuge einer Wortmeldung kann jeder erzählen bzw. vorlesen, was ihm hilft, seine Trockenheit zu erlangen oder sie zu behalten. Selbstverständlich im Rahmen seiner Redezeit, die entsprechend gerecht verteilt sein sollte. Dies gilt meiner Meinung nach auch für den Gruppensprecher, deren Verantwortung es auch ist, klarzustellen, dass es sich um ein AA-Meeting handelt und zu informieren, dass wir in AA 12 Schritte + 12 Traditionen haben, nach denen wir uns orientieren. Der Hauptzweck der Gruppe ist die AA-Botschaft weiter zu geben. Und diese AA-Botschaft findet sich unverfälscht in der konferenzgenehmigten Literatur. Ein Neuer oder ein Interessierter an AA sollte klar erkennen können, was AA ist und was nicht.
Lg. Hans G24h
OLDTIMER Nüchternheit erleben.
Do 6 Mär 2025 23:00
Ich wünsche mir zusehends einfach echt zu sein, zu zeigen und zu erzählen, wie ich das Programm lebe und das Bewusstsein zu suchen, nicht das Maß der Dinge zu sein. Wenn ich heute über Bill lese „Wenn irgendjemand irgendwo um Hilfe ruft, möchte ich, dass die Hand der AA ausgestreckt ist, denn: Ich bin verantwortlich.“ (Wie Bill es sieht Nr. 332) nachdenke, fühle ich mich auch verantwortlich. Ich weiß ich bin wichtig, denn ich bin ein Teil der AA. Ich habe nicht vergessen, dass ich einmal alte AA-Freunde auf ein Podest gestellt habe. Ich hatte ja auch selber meine Zeit, wo ich mich gemütlich darauf sonnte. Wenn ich heute so etwas bemerke, versuche ich schleunigst diesen Platz zu verlassen und zu vermitteln, dass ich ersetzbar und entbehrlich und nur für heute durch die Gnade Gottes trocken bin. Ich denke mir heute: „Nein, ich nicht mehr. Es gibt immer andere, die schon darauf warten.“ Inzwischen weiß ich, dass es möglich ist in AA 40, oder mehr Jahre zufriedener Nüchternheit zu erleben. Ich wünsche mir für mich, dass ich auch noch ein ordentliches Stück nüchternes Leben geschenkt bekomme.
Lg. Hans G24h
Die Hoffnung nicht aufgeben.
Mo 3 Mär 2025 8:46
Wie können wir die Öffentlichkeit besser über die AA-informieren?
Wenn wir in den Gruppen unser Programm, 12 Schritte, 12 Traditionen und Dienen in AA nicht kennen, annehmen und praktizieren, wie soll uns dann die Öffentlichkeit ernst nehmen? Solange in Meetings immer wieder gesagt wird: In AA brauchst du gar nicht tun, AA ist ein Selbstbedienungsladen usw., da wird sich auch in Zukunft nicht viel ändern. Wenn irgendjemand irgendwo um Hilfe ruft, möchte ich, dass die Hand von AA ausgestreckt ist, Denn ich bin verantwortlich das sollte wieder zum Mittelpunkt unser Meeting werden. In diesem Sinne habe ich beschlossen etwas intensiver mit den Zwölf Schritten und den zwölf Traditionen zu befassen. Denn meine eigene Erfahrung kann ich im Meeting teilen und auch die Erfahrungen aus unserem Programm. Denn es ist klar, dass ich nichts weitergeben kann was ich selbst nicht habe. Wir sollten bedenken, dass unsere Homepage auch etwas zur Darstellung der AA-Gemeinschaft in der Öffentlichkeit beitragen kann.
Lg. Hans G24h
Aus Intern 422
So 2 Mär 2025 13:13
Die Gesellschaft verändert sich
Auch die Gesellschaft, deren Teil wir AA sind, verändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Der Alkoholismus bleibt derselbe, aber der Umgang der Menschen damit und die Wege, wie wir Hilfesuchende erreichen, verändern sich. Um auch in Zukunft nicht nur nüchtern zu bleiben, sondern darüber hinaus anderen zur
Nüchternheit zu verhelfen, müssen wir uns diesem Wandel stellen. Denn wenn die Gesellschaft sich verändert und wir stehen bleiben, ist das Ergebnis absehbar. Die Herausforderung besteht darin, unsere Identität zu bewahren und gleichzeitig ein nützlicher Teil einer sich wandelnden Gesellschaft zu bleiben. „Unsere Beziehungen zur Öffentlichkeit stützen sich mehr auf Anziehung als auf Werbung“.
Und das setzt Sichtbarkeit und Attraktivität unserer Gemeinschaft und unseres Programms voraus. Nur eine sichtbare und begreifbare ausgestreckte Hand der AA kann ihren Zweck erfüllen. Unser Angebot muss Hilfesuchende dort erreichen, wo sie stehen, und nicht dort, wo wir sie gerne hätten. Aber woher wissen wir, wo sie stehen und was sie anspricht? Was trägt dazu bei, dass neue Mitglieder zu uns finden, bleiben und ihren Weg zur Genesung gehen?
Lg. Hans G24h
Miteinander Erfahrung teilen.
Sa 1 Mär 2025 8:07
Jeder schreibt ja von seinen eigenen Erfahrungen. Ich schreibe, wenn ich schreibe, über meine Erfahrungen. Die kann jeder hinnehmen oder kommentieren, kann seine Sichtweise darlegen und mich damit an seinem trockenen Weg teilhaben lassen. Damit kann ich meinen Weg immer wieder überdenken und Notfalls korrigieren. Das ist für mich Austausch. Jeder kann auf jedes Thema selbst Einfluss nehmen, wenn er oder sie andere Erfahrungen gemacht hat.
Ich bitte Euch um ein Feedback
Lg.Hans G24h
So läuft ein Meeting ab.
Fr 28 Feb 2025 17:48
Prinzipiell ist jede Gruppe autonom und kann daher das Meeting nach eigenen Vorstellungen gestalten. Jedoch gibt es einige Gemeinsamkeiten, die in jedem AA-Meeting weltweit gleich sind:
Am Beginn werden die Präambel und die 12 Schritte gelesen. Eventuell wird auch zusätzlicher Text aus der AA-Literatur gelesen.
Danach beginnt der Hauptteil des Meetings, in dem sich jeder zu Wort melden kann. Es gibt dabei nur zwei Regeln:
1. Jede(r) kann ausreden, und ihm/ihr wird zugehört. Wir reden niemals durcheinander.
2. Wir reden nur von uns selbst, nicht über andere. Wir kommentieren auch nichts, was andere gesagt haben.
Jede(r) kann sich zu Wort melden, muss aber nicht. Man kann auch einfach nur zuhören und muss gar nichts sagen.
Nach den Wortmeldungen wird das Meeting mit dem gemeinsamen Sprechen des "Gelassenheitsgebets" beendet:
(Gott/Höhere Macht) gebe mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, dass eine vom anderen zu unterscheiden.
Lg. Hans
Der dritte Schritt eines Alkoholikers aus 1973
Fr 28 Feb 2025 17:27
A.A. - die Brücke zur höheren Kraft
Ermöglichen es uns nicht erst die Wege, dass wir uns frei bewegen können? Erst wenn man seinen Weg gefunden hat, ist man frei und nicht mehr gefangen im Dschungel des alkoholischen Denkens. Selbstverständlich muss ich mir die Steine selbst aus dem Weg räumen, denn viele sind Trümmer meiner eigenen Vergangenheit. Aber es geht vorwärts. Ich habe ein Programm. Ich betrachte die Meetings der Anonymen Alkoholiker als Meilensteine am Wegrand. Wenn ich wenig Meetings besuche, komme ich nur langsam voran. Dabei kann man mich leicht aus dem Gleis werfen. Das ist nicht gut. Fahre ich jedoch zu schnell, übersehe ich die Kurve oder kann sie nicht richtig einschätzen und Fliehkräfte schleudern mich aus den Schienen.
Alles liegt an mir. Ich bestimme das Tempo. Das ist meine Freiheit. Wenn Dir das nicht genügt, dann kannst Du ja anhalten, aussteigen, rückwärtslaufen. Das ist Deine Freiheit.
12 Schritte zur geistigen Freiheit
Du kannst auch wieder Trinken, wenn Du meinst, dass das die wahre Freiheit ist. Von mir aus, bis Dir der Schnaps zu den Ohren rausläuft. Das ist Deine Sache. Nicht die meine. Ich habe mich entschlossen diesen Weg zu gehen. Den Weg der 12 Schritte der A.A.. Obwohl ich am Anfang ständig an diesem Fahrplan herumbastelte und ihn ändern wollte, haben mir meine Freunde, die länger nüchtern sind, bewiesen, dass es der kürzeste Weg zum Ziel ist. Nur das Tempo bestimme ich. Das ist meine Freiheit. Auf meinem Weg mit Gott, so wie ich ihn verstehe.
Lg. Hans G24h
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