Zum Inhalt wechseln
Direkt zur Hauptnavigation und Anmeldung
Nav Ansichtssuche
Navigation
Home
Impressum
Datenschutz
So finden Sie uns
Suchen
Menü
Herzlich willkommen
Termine+Neues
Was ist AA
Joe & Charlie
12 Schritte / Hans
12 Traditionen / Hans
Die Gruppe
Aus 1973 Sicht zu den 12 Schritten
Linkliste
AA-INTERN "422"
Unser Weg / ältere Version 12 Schritte
Lebensgeschichten
Inventur-Listen
Gedanken / Hans / Gerald
Neues im 12 Schritte Newsletter
Selbsttest
Geburtstage AA
FORUM / BEITRÄGE
Forum Einträge
Nachricht schreiben
12. Tradition 12 Schritte + 12 Traditionen S. 179
Fr 27 Mär 2026 13:42
Aus diesen Erfahrungen haben wir gelernt, dass Anonymität aktive Demut ist. Anonymität ist eine alles durchdringende spirituelle Grundhaltung, die heute überall das Leben in unserer Gemeinschaft bestimmt. In diesem Geist der Anonymität versuchen wir, unsere natürlichen Wünsche nach persönlicher Anerkennung als AA aufzugeben - und zwar sowohl vor den anderen Zugehörigen unserer Gruppe als auch vor der Öffentlichkeit. Wenn wir diesen allzu menschlichen Drang nach persönlicher Geltung überwinden, tun wir es in dem Glauben, dass jeder von uns an dem schützenden Mantel webt, der unsere ganze Gemeinschaft umhüllt und unter dem wir in Einigkeit wachsen und wirken. Wir sind sicher, dass Demut, die sich in der Anonymität ausdrückt, der mächtigste Schutz ist, den Anonyme Alkoholiker je haben können.
Lg. Hans G24h
12 Schritte zur geistigen Freiheit
Do 26 Mär 2026 16:55
Die Zwölf Schritte eines Alkoholikers aus 1973
Du kannst auch wieder Trinken, wenn Du meinst, dass das die wahre Freiheit ist. Von mir aus, bis Dir der Schnaps zu den Ohren rausläuft. Das ist Deine Sache. Nicht die meine. Ich habe mich entschlossen diesen Weg zu gehen. Den Weg der 12 Schritte der A.A.. Obwohl ich am Anfang ständig an diesem Fahrplan herumbastelte und ihn ändern wollte, haben mir meine Freunde, die länger nüchtern sind, bewiesen, dass es der kürzeste Weg zum Ziel ist. Nur das Tempo bestimme ich. Das ist meine Freiheit. Auf meinem Weg mit Gott, so wie ich ihn verstehe.
Lg. Hans G24h
Anonyme Alkoholiker, S. 422
Do 26 Mär 2026 12:32
Gleichheit
Zu den Anonymen Alkoholikern gehören alle, die unter dem Alkoholismus leiden. Wir können niemanden zurückweisen, der genesen möchte. Die Zugehörigkeit zu den AA sollte niemals von Geld oder Meinungsgleichheit abhängig gemacht werden. Wenn sich zwei oder drei Alkoholiker treffen, um über ihre Nüchternheit zu reden, können sie sich AA-Gruppe nennen, vorausgesetzt, dass sie als Gruppe keine andere Bindung eingehen.
Ehe ich zu AA stieß, fühlte ich mich oft nicht „zugehörig“ zu den Menschen um mich herum. Meistens hatten die „anderen“ mehr/weniger Geld als ich, und meine Ansichten stimmten nicht mit „ihren“ überein. Die Menge an Vorurteilen, die ich in der Gesellschaft erfahren hatte, bewiesen mir nur, wie falsch manche selbstgerechten Leute waren. Als ich mich AA anschloss, fand ich die Lebensweise, nach der ich gesucht hatte. In AA ist kein Mitglied besser als irgendein anderes; wir sind lediglich Menschen mit einem Alkoholproblem, die versuchen, vom Alkoholismus zu genesen.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
Die Freiheiten in AA
Di 24 Mär 2026 17:19
Wir vertrauen darauf, dass wir bereits wissen, was unsere verschiedenen Freiheiten wirklich sind und dass keine zukünftige Generation von AA sich je genötigt sieht, sie einzuschränken. Unsere AA-Freiheiten bereiten den Boden, in dem echte Liebe wachsen kann…
In der Sprache des Herzens, S. 387
Ich lechzte nach Freiheit. Erst nach der Freiheit zu trinken, später nach der Freiheit vom Trinken. Das Genesungsprogramm der AA ruht auf dem Fundament der freien Wahl. Es gibt keine Befehle, Gesetze oder Gebote. Wie die Zwölf Schritte zeigen, ist das spirituelle Programm der AA nur eine Empfehlung, und es gewährt mir die größtmöglichen Freiheiten. Ich kann es annehmen oder auch lassen. Sponsorschaft wird angeboten, nicht aufgezwungen, und ich kann kommen und gehen, wie ich will. Durch diese und andere Freiheiten kann ich meine Würde wiedererlangen, die unter der Last des Trinkens zermalmt wurde und die so dringend benötigt wird, um eine beständige Nüchternheit zu erhalten.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
LG. Hans G24h
Tagesinventur aus dem kleinen braunen Buch.
Mo 23 Mär 2026 13:31
Tagesinventur
Diese Tagesinventur sollte sich aber nicht im vielleicht mühsamen Zusammensuchen von Fehlverhalten beschränken. Da gibt es jeden Tag auch einiges auf der Habenseite des Kontoblattes einzutragen: an aller oberster Stelle immer wieder aufs Neue die nie zur Selbstverständlichkeit werdende Tatsache unserer Nüchternheit. "Damit habe ich schon 51 Prozent", hat ein Freund einmal im Meeting gesagt und damit gemeint, dass jeder nüchterne Tag in seinem Leben ein gewonnener Tag ist. - Manches ist uns natürlich auch wieder nicht geglückt, ist nicht so gelaufen, wie wir es uns vorgenommen hatten. Misserfolg aber sollte uns nicht niederdrücken, er kann in Gewinn umgemünzt werden, wenn er in seinen Ursachen erkannt und damit zum Ansporn fürs Besser machen am nächsten Tag wird.
Anlass genug, auch im Misserfolg und bei Rückschlägen optimistisch zu sein, haben wir Anonymen Alkoholiker: denn, stand nicht das Leiden unserer Trinkerzeit vor der von Tag zu Tag schöner werdenden Nüchternheit; sind wir nicht als ein Nervenbündel zerrütteter Gefühle und Verhältnisse in dieses Leben gestartet, in dem jetzt mehr und mehr heitere Gelassenheit Platz greift?
Lg. Hans G24h
Anonyme Alkoholiker, S. 98
Sa 21 Mär 2026 17:12
Kein Kampf mehr ...
Wir haben aufgehört, gegen alles und jeden zu kämpfen – selbst gegen den Alkohol.
Anonyme Alkoholiker, S. 98
Nachdem mich AA gefunden hatte, dachte ich, ich wäre da, um zu kämpfen, und AA könnte mir die Kraft geben, die ich brauchte, um den Alkohol zu besiegen. Wenn ich einmal in diesem Kampf gesiegt hätte, wer weiß, wie viel andere Schlachten ich noch gewinnen könnte. Dennoch müsste ich stark sein. Alle meine bisherigen Erfahrungen im Leben hatten das bewiesen. Heute brauche ich nicht mehr zu kämpfen oder meinen Willen durchzusetzen. Wenn ich die Zwölf Schritte lebe und meine Höhere Macht die eigentliche Arbeit tun lasse, verschwindet mein Alkoholproblem von selbst. Meine anderen Probleme im Leben sind auch keine Kämpfe mehr. Ich muss nur noch fragen, ob das Hinnehmen oder Ändern notwendig ist. Es ist nicht mein, sondern sein Wille, der getan werden muss.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
Anonyme Alkoholiker, S. 97
Mi 18 Mär 2026 10:53
Materielles und spirituelles Wohlergehen
Angst vor wirtschaftlicher Ungewissheit wird schwinden.
Anonyme Alkoholiker, S. 97
Dass Angst abnimmt oder verschwindet und dass wirtschaftliche Verhältnisse sich bessern, sind zwei verschiedene Dinge. Als ich neu in AA war, brachte ich diese beiden Vorstellungen durcheinander. Ich dachte, meine Angst würde verschwinden, wenn ich endlich Geld verdiente. Eines Tages stach mir ein Satz aus dem Buch „Anonyme Alkoholiker“ ins Auge, gerade als ich wieder über meinen finanziellen Schwierigkeiten brütete: „Für uns kam materieller Wohlstand immer nach Fortschritten im spirituellen Bereich, nie umgekehrt.“ (S. 149) Plötzlich erkannte ich, dass dieses Versprechen eine Garantie war. Ich sah, dass Prioritäten in die richtige Reihenfolge kamen, dass spiritueller Fortschritt ebenso die furchtbare Angst vor Armut vermindern würde, wie er schon andere Ängste verringert hatte. Heute versuche ich, die Gaben, die Gott mir schenkte, zum Nutzen anderer einzusetzen. Ich habe herausgefunden, dass dies von anderen immer geschätzt wird. Ich möchte nicht vergessen, dass ich nicht mehr für mich arbeite. Ich kann den von Gott geschaffenen Reichtum nur nutzen, ich habe ihn nie „besessen“. Mein Lebenssinn ist viel klarer, wenn ich arbeite, um zu helfen, statt zu besitzen.
Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h
AA-Literatur Vorschlag
Di 17 Mär 2026 7:16
„Wie Bill es sieht“
ist eine Literatursammlung von Bill W., einem der Gründer der Anonymen Alkoholiker, die als tägliche Quelle der Ermutigung dient. Das Buch enthält Texte zu Themen wie Akzeptanz, Dankbarkeit und Spiritualität, basierend auf AA-Literatur wie dem „Blauen Buch“ und der Zeitschrift „Grapevine“.
Hier sind die wichtigsten Aspekte:
• Quelle & Ziel: Die Texte stammen von Bill W., Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker, und bieten Unterstützung im Genesungsprozess.
• Inhalte: Es werden zentrale Themen der 12-Schritte-Philosophie behandelt, insbesondere Akzeptanz, Dankbarkeit, Spiritualität und tägliche Lebensführung.
• Struktur: Das Buch enthält ein thematisches Inhaltsverzeichnis, um das Lesen und die Diskussion in der Gruppe zu erleichtern.
• Nutzung: Es wird oft für die tägliche Reflexion (tägliche Quelle der Ermutigung) genutzt.
Lg. Hans G24h
Aus dem Grünen Buch Seite 167
Mo 16 Mär 2026 18:10
12 Schritte + 12 Traditionen S. 167
Wenn ein AA sich nicht mit aller Kraft bemüht, nach den von uns empfohlenen Zwölf Schritten zu leben, ist ihm sein Todesurteil fast sicher. Ein neuer Rückfall mit allen Konsequenzen ist keine Strafe, die ihm von Autoritätspersonen auferlegt wurde, sondern das Ergebnis der Nichtbeachtung der geistigen Grundsätze. Auch die Gruppe ist der gleichen Gefahr ausgesetzt. Wenn sie sich nicht nach den Zwölf Traditionen der AA richtet, zerfällt sie und löst sich auf. Darum beachten wir Anonymen Alkoholiker die spirituellen Grundsätze, weil es für uns lebensnotwendig ist und weil wir die Art zu leben lieben, die nur durch Annehmen des Programms möglich ist. Großes Leid und große Liebe sind unsere Lehrmeister, andere brauchen wir nicht.
Lg. Hans G24h
MEHR ÜBER ALKOHOLISMUS
Mo 16 Mär 2026 17:36
Die meisten von uns wollten nicht zugeben, wirklich Alkoholiker zu sein. Keiner mag den Gedanken, sich körperlich und geistig von anderen zu unterscheiden. Deshalb überrascht es nicht, dass Trinkerkarrieren von zahllosen vergeblichen Versuchen gekennzeichnet sind, so zu trinken wie andere Leute. Jeder abnorme Trinker ist von dem Wahn besessen, er könne irgendwie, irgendwann sein Trinken kontrollieren und genießen. Es ist erstaunlich, mit welcher Hartnäckigkeit an dieser Illusion festgehalten wird. Viele bleiben dabei, bis sie die Schwelle des Irrsinns überschritten oder den Tod vor Augen haben.
Lg. Hans G24h
Seite 3 von 57
Start
Zurück
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
Weiter
Ende