Forum Einträge



3. Schritt: wieder andere Sichtweise
Mo 16 Mär 2026 13:54
Wir fassten den Entschluss, unseren Willen und unser Leben der Sorge Gottes - wie wir Ihn verstanden - anzuvertrauen.
Eine Auswirkung der Suchtkrankheit ist ja eine verzerrte Wahrnehmung der Realität - nicht nur, wenn ich gerade betrunken bin. Beim 3. Schritt komme ich drauf, dass es außer Alkohol noch viel mehr im Leben gibt, das ich nicht im Griff habe, und dem gegenüber ich machtlos bin. Im 2. Schritt habe ich begonnen, mir Gedanken über etwas Höheres zu machen. Nun komme ich drauf, dass es da etwas Höheres, Ordnendes, Liebendes gibt und beginne, dieser Höheren Macht auch den Rest meines Lebens anzuvertrauen. Anfangs gezwungenermaßen, weil ich nicht mehr kann, nach und nach freiwilliger, weil ich erkenne, wie sinnlos es ist, gegen etwas anzukämpfen oder sich Sorgen zu machen über etwas, auf was ich momentan keinen Einfluss habe.
Lg. Hans wünsche G24h


Gedanken zum Tag
Fr 13 Mär 2026 18:06

Der Schlussstein
Er ist der Chef – und wir handeln in seinem Auftrag. Er ist der Vater – und wir sind seine Kinder. Die meisten guten Ideen sind einfach. Und diese Auffassung war der Schlussstein des neuen Triumphbogens, durch den hindurch wir zur Freiheit gelangten.

Anonyme Alkoholiker, S. 72
Ein Schlussstein ist ein keilförmiges Bauteil am höchsten Punkt eines Bogens, das die anderen Teile zusammenhält. Die „anderen Teile“ sind der Erste Schritt, der Zweite Schritt, und der Vierte bis Zwölfte Schritt. Das hört sich etwa so an, als wäre der Dritte Schritt der wichtigste, als hingen die anderen elf von ihm als Stütze ab. In Wirklichkeit ist der Dritte Schritt jedoch nur einer der Zwölf. Er ist der Schlussstein; wenn aber die anderen elf Steine weder Basis noch Rundung bilden, gibt das mit oder ohne Schlussstein keinen Bogen. Durch tägliche Arbeit in allen Zwölf Schritten werde ich erkennen, dass dieser Triumphbogen darauf wartet, mich zu einem weiteren Tag in Freiheit schreiten zu lassen.

Aus dem Buch „Heute. Gedanken zum Tag“ (Originaltitel: Daily Reflections).
© 2019 Alcoholics Anonymous World Services, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Lg. Hans G24h


Die einzige Voraussetzung
Fr 13 Mär 2026 8:21
Die einzige Voraussetzung

Die Dritte Tradition spricht jedem Problem Trinker ungefähr so an:

"Du bist ein A.A, wenn du es sagst. Du kannst seinen Zutritt zu unserer Gemeinschaft selbst erklären; niemand kann dich ausschließen. Es ist unwichtig wie tief du gesunken bist, wie schwer deine emotionellen Störungen sind, selbst, welche verbrechen du begangen hast. Wir möchten dich nicht ausschließen, wir möchten dir die gleiche Chancen zur Nüchternheit geben, die auch uns gegeben waren.“
Wir möchten niemandem die Chance der Genesung vom Alkoholismus vorenthalten. Wir heißen jeden willkommen, wir sind nicht wählerisch.
Lg. Hans g24h


Die Einigkeit der Anonymen Alkoholiker
Do 12 Mär 2026 18:32

Als ich selber begann regelmäßig in die Meetings zu kommen, entstand eines Tages in mir der Funke: „Genau das, was die haben, will ich auch.“ Und ich denke mir heute, ich habe die Verantwortung, so zu leben, dass ein Neuer Appetit darauf bekommt. Und mit Gottes Hilfe genau dieser Funke in einem Neuen auch entsteht. Heute sehe ich es als meine Aufgabe, die erste Tradition so zu leben, Einigend zu wirken, oder wenn durch unwissende ein schlechtes Klima entsteht. Ich erlebe es immer wieder so, wie es in der ersten Tradition im 12+12, Seite 123 beschrieben steht:
„Die Einigkeit der Anonymen Alkoholiker stellt den größten Wert unserer Gemeinschaft dar. Unser Leben und das Leben aller, die noch zu uns kommen, hängt davon ab. Entweder stehen wir als ein Ganzes zusammen, oder die Gemeinschaft geht zugrunde.“
Lg. Hans G24h


Ein wirklich schönes Leben
Mi 11 Mär 2026 15:29

Mein Leben hat sich seitdem Ich aufgehört habe Alkohol zu trinken sehr gewandelt. Meine Energie setze ich für schöne Dinge ein, die mein Leben lebenswert machen. Die Jahre, die ich jetzt ohne Alkohol lebe, waren nicht einfach. Gerade die ersten Jahre, als ich den Scherbenhaufen meines Lebens sah, hatte ich viel aufzuarbeiten, aber ich schaffte es mit klarem Kopf. Wenn ich heute gefragt werde, wie ich es geschafft habe, kann ich nur sagen, ich hatte keine andere Möglichkeit als die Nüchternheit, wenn ich leben wollte.
Früher gab es dort auch Zweifel, wollte ich überhaupt noch leben? Heute bin ich glücklich. Ich bereue nicht, dass mein Leben so verlaufen ist.
Wenn ich nicht das Erste Glas stehen gelassen hätte, könnte ich heute das Leben nicht so genießen.
Lg. Hans wünsche G24h


Nur ein Lied
Mi 11 Mär 2026 10:41
Ich möchte dieses Lied mit euch teilen.
Macht mich nachdenklich.

https://youtube.com/watch?v=y-rieeYyL0g&is=6_OrjkC_uBMSzWB1

Gute 24h
Roman


Als ich den Alkohol nicht mehr mein Leben bestimmen lassen wollt
Mi 11 Mär 2026 10:35
Mein Name ist Roman
und ich bin Alkoholiker!

Als ich noch abhängig war konnte ich mir es nicht vorstellen länger als ein paar Stunden nicht zu trinken. Geschweige denn 1 Tag ohne Alkohol zu überstehen.
Und ich hatte viele Ausreden um zu trinken und warum ich nicht ohne Alkohol leben kann.
Der Chef war ein Arsch....die Familie fordert soviel...das Leben ist so ungerecht...ich habe Angst vor der Zukunft....die ganze Welt ist so gemein und schlecht...usw.
Aber im Grunde war es einfach nur Sucht. Egal wie die Umstände waren.
Doch dann ekelte mich schon vor mir selbst und im Suff veränderte sich mein Charakter.
Um ehrlich zu sein, war ich besoffen einfach ein Arschloch und ich tat Dinge, die ich nüchtern nie getan hätte.
Dank der Anonymen Alkoholiker änderte sich meine Einstellung, meine Ansichten und meine Gedanken.
Ich trank nicht mehr und ertrug mein Leben nüchtern.
Leicht war es nicht.
Ich trug viele Kämpfe in mir aus. Ein Kampf gegen mich selbst war das.
Ich übernahm Verantwortung für mich und mein Leben.
Doch ich siegte gegen meine Gedanken und Ausreden um zu trinken.
2004 begann ein Leben ohne Alkohol. Mein NEUES Leben.
Nicht immer einfach und leicht.
Doch besser als mit Alkohol.
Ich wünsche jedem Alkoholiker,dass er auch seinen Weg findet um ein Leben ohne Alkohol zu führen.

Gute 24Stunden und Kraft Tag für Tag....

Roman


Kein leichtes Leben
Di 10 Mär 2026 11:25
Ich bin jetzt seit Jänner 2004 trocken.
Leider habe ich viele gesundheitliche Probleme.
Ich fühle mich zur Zeit absolut nicht gut. Meine Kraft wird immer weniger. Psychisch bin ich zur Zeit auch nicht gut drauf.
Aber ich habe noch keinen Tag bereut nicht mehr zu saufen.
Das Leben ist nüchtern und trocken nicht immer leicht, aber mit Alkohol wird es noch schwerer.
Der kurze Kick im Rausch ist es nicht wert.
Ich bin stolz trocken zu sein und wünsche jedem von euch,dass er auch mit dem Saufen aufhören kann und trocken bleibt.
Es zahlt sich aus!

Gute 24Stunden
Roman


Der 3.) Schritt.
Mo 9 Mär 2026 9:41
Ich fasste den Entschluss, meinen Willen und mein Leben der Sorge Gottes – wie ich es verstehe– anzuvertrauen.

Im ersten Schritt habe ich zugegeben, dass ich mit der eigenen Willenskraft nicht mehr imstande war, mit dem Trinken aufzuhören. Ich gab auch zu, dass ich mein Leben nicht mehr alleine meistern konnte, weil ich körperlich geistig und seelisch krank war. Im zweiten Schritt erfuhr ich, dass es eine Macht gibt, die nicht machtlos dem Alkohol gegenüber ist und die mich die geistige Gesundheit wiedergeben kann. Diese Überlegung erfordern noch kein Handeln von mir, sondern lediglich Zustimmung. Beim dritten Schritt, wie auch bei allen übrigen, ist ein Handeln notwendig. Es ist keine Schande, krank zu sein, aber eine Schande nichts gegen eine Krankheit zu tun, sagen mir jene, die erfolgreich gegen die Alkoholkrankheit, etwas getan haben. Ich stehe vor der Entscheidung: Entweder weitertrinken und zu Grunde zu gehen, oder gegen das Trinken was zu unternehmen. Diese Entscheidung muss ich selber machen, niemand kann sie für mich machen. Das Trinken aufzugeben liegt nicht in meiner Macht alleine, aber es ist mir möglich eine Selbsthilfegruppe der AA- zu besuchen. Bring deinen Körper zur AA und lass deine Weisheiten zu Hause, raten mir erfahrene Freunde der Alkoholiker. Unser Programm verlangt, dass ich an eine Höhere Macht glauben kann. Ob mir dieser Glaube gelingt oder nicht, ist nicht so wichtig, wichtig ist nur meine Bereitschaft, es zu versuchen. Am liebsten wäre auch ich die Frage über Gott übergangen, aber ich sah ein, dass ich an dieser Frage nicht vorbei komme, wenn ich nüchtern werden und bleiben will. Loslassen – Gott wie ich ihn verstehe. Der Mensch ist nicht so geschaffen, dass er allein und auf sich gestellt, mit allen Lebensfragen fertig werden kann. Mit Hilfe der Höheren Macht ( wie immer es einer für sich selber versteht ) werden wir sogar mit einen Alkoholproblem fertig.
Lg. Hans G24h


12 Schritte + 12 Traditionen S. 133
Fr 6 Mär 2026 10:05
3. Tradition

Diese Tradition hat ein besonderes Gewicht. Denn die Anonymen Alkoholiker sagen jedem, der ein schwerwiegendes Alkoholproblem hat: "Du gehörst zu den A.A., wenn du dich dafür entscheidest. Über deine Aufnahme in die Gemeinschaft bestimmst du allein; niemand kann sie dir verwehren. Ganz gleich, wer du bist, wie tief du gesunken bist, wie schwierig deine seelische Verfassung ist, selbst wenn du Straftaten begangen hast, wir Anonymen Alkoholiker können dich auch dann nicht zurückweisen. Wir wollen dich nicht ausschließen. Wir haben überhaupt keine Angst, dass du uns schaden kannst, wie verdreht oder aggressiv du auch sein magst. Wir wollen nur sicher sein, dass du dieselbe große Chance zur Nüchternheit bekommst, die wir hatten. Darum gehörst du von dem Augenblick an zu den A.A., indem du dich zu ihnen bekennst." Dieser Grundsatz für die Zugehörigkeit ist das Ergebnis jahrelanger qualvoller Erfahrungen.
Lg. Hans G24h